#96 Zu Gast bei David - Warum Kommunikation über Erfolg oder Scheitern entscheidet

Shownotes

DIE 3 WICHTIGSTEN LEARNINGS

1. Komm ohne Meinung

Möglichst keine Meinung mitbringen. Wie ein dreijähriges Kind: Was ist das? Warum macht ihr das so? Sobald du sagst "Bei uns zu Hause war das besser" – verlierst du. Das mögen Schweizer nicht. Das kommt rechthaberisch rüber. Sie holen dich, weil du als Fachkraft fehlst. Die Erwartung: Du integrierst dich ins System.

2. Schweizer sagen es – aber du hörst es nicht

Martins eigene Geschichte: Sein Chef hat ihm regelmäßig Kaffee angeboten, sich Zeit genommen, freundlich gefragt wie es weitergeht. Martin dachte: "Super Chef, der interessiert sich für mich." Was der Chef wirklich sagen wollte: "Wir haben keine Stelle für dich. Schau dich rechtzeitig um." Schweizer kommunizieren. Aber anders. Wenn du es nicht verstehst: Frag direkt nach. Oder hol dir jemanden, der es dir übersetzt.

3. Probezeit-Kündigung gibt es wirklich

In Deutschland: Kaum vorstellbar. In der Schweiz: Passiert. Wenn du der "Störfaktor" im Team bist, gehst du. Nicht die anderen. Schweizer hassen offene Konflikte. Sie planen das Team wie ein Fußballtrainer. Passt die Chemie nicht, wird ausgetauscht. Und zwar der Neue. → Arbeitgeber suchen, die einen begleiten. Nicht nur einen Job.

WEITERE THEMEN:

  • Deutsch ist für Schweizer erste Fremdsprache → nicht unterschätzen
  • Partner/Familie von Anfang an einbeziehen (!)
  • System Overload: Sprache + neue Kollegen + neue Wohnung = zu viel auf einmal
  • Arbeitgeber, die nicht begleiten: rotes Flag

WICHTIGSTES ZITAT

"Möglichst keine Meinung haben. Wie ein dreijähriges Kind, das langsam sprechen lernt: Was ist das? Warum macht ihr das so? Weil in dem Moment, wo ich nichts mitbringe, laufe ich nicht Gefahr zu sagen: Bei mir zu Hause war es besser."

DEIN NÄCHSTER SCHRITT

Wenn du dich auf die Schweiz vorbereitest: Kommunikation lernen, bevor du ankommst.

Wenn du bereits in der Schweiz bist: Hör auf die Zwischentöne. Frag nach, wenn du dir nicht sicher bist.

Über David Gurrea Salas: Podcast: Die Geheimnisse der deutschen Sprache

Wenn du Unterstützung brauchst: 👉 www.docsgoswiss.ch

Transkript anzeigen

00:00:07: Eine neue Folge, DocsGoSwiss.

00:00:10: Leben und Arbeiten in der Schweiz für dich als Arzt oder Ärztin mit einem Podcast-Host Martin Werner.

00:00:19: In der heutigen Episode war ich zu Gast im Podcast von David Gurrea Salas.

00:00:26: Der Podcast heißt die Geheimnisse der deutschen Sprache.

00:00:37: Deutschland in die Schweiz gekommen, wo er jetzt als leitende Arzt unterwegs ist und in seinem Podcast eigentlich über die deutsche Sprache spricht.

00:00:49: Im Interview sind wir aber sehr stark darauf eingegangen wie man kommunikativ richtig in der Schweiz ankommt.

00:00:57: Er ist selber den Weg gegangen, eigene Erfahrung gemacht Als Führungspersonen in der schweiz angekommen Und seine Fragen sind für dich sehr, sehr wertvoll.

00:01:09: Denn sie reflektieren wie wichtig Kommunikation beim Auswandern ist?

00:01:13: Wie wichtig Fehler-Kommunikation bei dem Auswandern ist und wir haben viele Tipps und Tricks für dich in der Folge besprochen, wie du erfolgreich in der Schweiz ankommst.

00:01:25: Dabei viel Spaß!

00:01:26: Die Frage stellt David.

00:01:36: einem Kollegen, der uns sehr unterstützt eine neue Weg in die Schweiz zu finden.

00:01:44: In dieser neuen Serie von dem Podcast sprechen wir über wie es in der Schweiz anzukommen.

00:01:50: Willkommen Martin!

00:01:51: Schön, dass du bei uns bist.

00:01:54: Ja danke für die Einladung David.

00:01:56: Wir wollten Ihnen zuerst anfangen.

00:01:59: Du bist erst nicht aus der Schweiz sondern auch Deutschland Und du vermietest jetzt Kollegen, die in der Schweiz eine Stelle suchen oder einen neuen Start beruflich gesehen veragern.

00:02:13: Was war ein bisschen dein Trigger?

00:02:16: Oder was war dieser Moment wo Du Dich entschieden hast, ein neues Leben in der Schweiz zu starten?

00:02:23: Also bei mir war es damals so.

00:02:25: ich habe für ne Firma gearbeitet, die auch in der schweiz tätig warne genossenschaften internationale Genossenschaft Und für mich war es damals eine ganz klare Frage, bleibe ich in der Firma?

00:02:38: In Deutschland.

00:02:40: Ich war damals Geschäftsführer für die Einrichtung in Magdeburg.

00:02:44: oder gibt es in der Schweiz für mich eine neue Oponidität also eine Möglichkeit, die ich dort nicht hatte und da die Genossenschaft sehr regional organisiert war gab's einfach ganz andere Möglichkeiten in der schweiz und dann habe ich mich intern beworben kam sehr, sehr schnell.

00:03:04: War klar das könnte was werden und gleichzeitig hatte das gut gepasst.

00:03:09: meine Frau zu Hause die Ärztin sie hat schon in der Schweiz gearbeitet Sie hatte schon Erfahrungen.

00:03:14: Der erste Versuch in die schweiz zu gehen hat nicht geklappt weil ich keine stelle gefunden hatte.

00:03:20: Mit ihr hätte es vorher funktioniert.

00:03:21: Und dann haben wir gesagt na gut Dann ist das jetzt.

00:03:23: der Anlass ist nochmal zu versuchen wenn Ich dann die Stelle habe dass auch in die Schweiz zu zügeln.

00:03:30: Und da war im Kern, also ja der Job passend dazu mit dem Gedanken dass meine Frau und Partnerin damals gesagt hat das wäre auch was für sie.

00:03:39: Das würde auch eine Verbesserung für Sie bringen.

00:03:42: Da wollte ich gerne nachhaken, weil wir hat eine andere Zuhörer gehabt wo sich haben gesagt.

00:03:46: Ich habe zuerst vielleicht in etwas anderes gearbeitet oder nur zum Beispiel Deutsch gelernt und mich akklimatisiert.

00:03:54: Du sagst genau eben, ich habe keine Stelle gefunden deswegen ich könnte nicht in die Schweiz ziehen.

00:03:59: Wie wichtig ist das?

00:04:00: In deinem Beratungen diese Ställe verknüpfen Das heißt für die Zuhöre Zuschauer darf man überhaupt in der Schweiz leben ohne diese Stelle zu sein.

00:04:13: Funktioniert das überhaupt?

00:04:14: Wenn wann das vergleichen wird?

00:04:15: zum Beispiel Deutschland?

00:04:19: also ich muss ja sagen, ich hatte die die Voraussetzung.

00:04:22: Ich konnte ja Deutsch Also ich musste nicht die Sprache lernen.

00:04:25: Das ist bei vielen einfach noch eine Frage wo kann ich das am besten tun?

00:04:30: Die stelle die ich damals nicht gefunden habe war ja außerhalb der medizin wird.

00:04:34: ich komme aus dem bankwesen also ich hab was im marketing finanz gesucht also nochmal komplett anderer bereich Und für mich wäre es nicht gut gewesen, in die Schweiz zu gehen ohne das Einkommen zu haben.

00:04:49: Also ich hätte das tun können als EU-Bürger aber dann hätte ich meinen alten Job aufgeben müssen, hätte keinen neuen gehabt.

00:04:55: von der Welt hat das für mich keinen Sinn gemacht.

00:04:58: Entscheidende ist natürlich immer zwei Aspekte.

00:05:01: zum einen geht's um den eigenen Job im Gesundheitswesen also egal ob Pflege Medizin Und wenn man nicht alleine kommt, geht es halt immer noch um die Frage was macht der Partner oder die Partnerin?

00:05:12: Also was von Job hat die denn?

00:05:15: und da stellt sich die Frage wo fängt man dann an.

00:05:17: Wie kriegt man beides unter einen Hut?

00:05:21: Was ich sehe, wenn Personen noch Deutsch lernen müssen ist die Schweiz nicht unbedingt das beste Pflaster dafür.

00:05:30: Sprachausbildung in der Schweiz ist einfach eine Dienstleistung.

00:05:34: Dienstleistungen sind in der Schweiz sehr teuer, deutlich teurer als beispielsweise eben zu sagen dann gehe ich für drei Monate oder sechs Monate zum Beispiel nach Deutschland wenn ich das organisieren und bezahlen kann.

00:05:47: Und es ist natürlich auf der anderen Seite auch wichtig Sprache lernt man nicht in der Sprachschule sondern am Arbeitsplatz viel schneller.

00:05:55: also wenn man Arbeit-und Sprache lernen kombinieren kann ist es natürlich perfekt.

00:06:01: Und mein Eindruck ist eher der, dass die Schweizer ja sie greifen lieber auf fertig ausgebildete Fachkräfte zurück als nochmal zu sagen Ja du bist ja Arzt aber komm wir stellen dich sechs Monate in einem kleinen Pensum ein und fördern die Sprachausbildung.

00:06:22: Passiert meines Erachtens leider viel zu selten das man diese Kombination eingeht und deswegen sehe ich viele Personen, die erst nach Deutschland gehen und dort Sprachen nachholen.

00:06:37: Und oft in Deutschland erst merken hey ich könnte ja auch in die Schweiz

00:06:40: gehen.".

00:06:41: Das ist eben.

00:06:41: das könnte einerseits auch aus Kostengründen sein, du sagst sie sind es Leistungen sind höhere oder auch die Lebenskosten.

00:06:48: Und andererseits war so sagt's was nicht zusammen?

00:06:53: Das ist auch meine Erfahrung hier als Arzt.

00:06:58: Konzepte gibt es kaum in diesem Sinne von Sprachförderung oder dieses Art von Eingliederung durch diese niedrigen Penso bei ausländischen Ärzten zum Beispiel.

00:07:11: Ja,

00:07:11: vielleicht liegt das auch daran ist auch ein bisschen was ich immer wieder empfehle eben wegen den Grundsprache.

00:07:18: Das heißt Ein Schweizer kann dir sagen Ich bin auf dem Zug und dann denkst du als nicht Mutterspracher Wieso ist es auf dem Zug?

00:07:26: Also man geht im Zug oder man ist nicht irgendwie genau an den Leitungen.

00:07:32: Und ganz viele von diesen Details, eben von diesem Blumenstrauß oder vom alemanischen Dialektem das was die Wissenschaftler sagen was Schweizerdeutsch ist bitte nicht in der Realität sagen oder jemand könnte beleidigt werden aber eben da sehr schwierig vor allem wenn man noch ist mit der Sprache dass anzuknüpfen oder reinzuordnen?

00:07:57: Absolut.

00:07:59: Ja, also das ist ja der Punkt dass die Schweizer kein Hochdeutsch sprechen.

00:08:05: Das heißt sie sprachen das schon aber es ist nicht ihre Muttersprache und man unterschätzt das immer wieder... Also für Ausländer klingt manchmal wenn die Schweitzer Hochdeutzsprechen klingt das als ob man mit einem Kind spricht etwas langsam etwas bedacht und man, also als Muttersprachler denke ich dann immer ja ihr könnt ruhig schneller reden.

00:08:29: Also ich verstehe das schon ne?

00:08:30: Das liegt daran dass einige Schweizer Hochdeutsch das erste Mal in der Schule lernen und höre und halt bis sechs bis in die Schule kommen im Elternhaus im Umfeld nur Dialekt sprechen.

00:08:44: Das heißt es ist für sie die erste offizielle Amtssprache ist Hochdeutsch und viele Schweizer sagen eben auch Sie können das sprechen, aber sie sind nicht gewohnt diese Sprache immer zu sprechen.

00:08:58: Sie kennen nicht alle Details und es ist halt wie für mich wenn ich Englisch spreche als meine erste Fremdsprache.

00:09:04: Ich kann das sprechen Aber jeder Engländer wird sagen mein Gott was?

00:09:07: Was ist das von englisch?

00:09:09: Und dann in diesem umfeld heißt dass halt auch.

00:09:13: Es ist nicht so einfach auch Leute zu finden die dann hochdeutsch mit einem sprechen zumal die schweizer noch die In dem Fall unangenehme Eigenschaft haben, dass sie immer auf die Muttersprache wechseln.

00:09:25: Sobald Sie merken das Du Ausländer bist und wenn du dann halt... Wenn Sie das hören kann es eben auch sein, Sie wechselen aufs Englisch und bieten dir gar nicht sozusagen die Option an Hochdeutschen mit Ihnen zu sprechen.

00:09:37: Das machen Sie also wie du sagst wir wollen das ja klarstellen Machen Sie nicht aus Boßartigkeit sondern das ist Höflichkeit der Schweiz, antrainierte Höfigkeit demgegenüber halt die Muttersprache anzubieten.

00:09:50: und ja, dann wird es halt manchmal schwierig.

00:09:54: Aber ist das auch nicht unmöglich?

00:09:57: Es ist nicht ganz so einfach mit den Papieren bedingt.

00:10:03: Manche dürfen erst in der Schweiz bleiben wenn sie einen Arbeitsvertrag unterschrieben haben...

00:10:08: Und dieser wesentlichen Punkt teile ich mit dir, dass man das unterschätzt.

00:10:12: Weil vielleicht mein Hörner von dem Nachrichten war so sagst diese gesprochene Hochdeutsch und man denkt, dass der Schweizer durch, aber das hat gar nichts mit Schweizer Deutsch zu tun.

00:10:23: Weiß auch bei dir der Fall, hat es dich überrascht?

00:10:26: Vielleicht ist das auch ein Thema Diese Eingewöhnung Auch als Muttersprachler Mit den Schwitzerdutchen Zürich im Basel in Luzern.

00:10:36: Ich habe das mit Sicherheit unterschätzt und ich sehe jetzt auch immer wieder, dass das insbesondere Muttersprachler unterschätzen.

00:10:43: Also tendenziell Deutsche was das jetzt auch genau heißt.

00:10:47: aber gerade wenn ich noch nie im Leben ausgewandert bin dann denke ich halt hey die sprechen Deutsch und automatisch verbinde ich über die Sprache Kultur und baue mir Brücken.

00:11:00: Ah ok, wenn die Deutsch sprechen dann ist das selber genauso organisiert wie bei uns.

00:11:04: Die Steuern funktionieren wie bei usw.

00:11:06: Die Arbeitswelt wird auch so sein.

00:11:08: also wir bauen über die Sprache eine Brücke und ich mag mich an die erste Woche auf Arbeiterin an den ersten Wochen.

00:11:17: Ich bin nach Hause gegangen habe mich ins Bett gelegt und hab geschlafen weil auch die Sprach.

00:11:23: es so neu war dass sich teilweise überhaupt nicht verstanden haben was meine Kollegen gesagt haben.

00:11:29: Wir hatten noch Shared Offices, das heißt es waren viele Schweizer auch auf der Etage ihren Firmen und ich saß manchmal zum Mittag und ich wusste nicht von was die reden.

00:11:39: Also ich habe gehört dass sie reden aber ich hab's nicht verstanden.

00:11:42: also ist eine extreme Belastung für den Füßgehörn und was sich dabei immer wieder sehr und auch selber unterschätzt hat ist ja nicht das Einzige.

00:11:55: Also ich konzentriere mich ja jetzt nicht drauf und lerne den Dialekt, sondern... Ups!

00:12:00: Ich habe neue Kollegen.

00:12:01: Ich hab eine neue Wohnung.

00:12:02: Ich habe ein neues Umfeld.

00:12:04: Es ist ja nicht nur die Sprache der Neue.

00:12:07: Und das ist halt System Overload.

00:12:10: Du wirst es also zu schade am besten wissen dass es gibt Leute die sagen Das fühlt sich dann wie eine schwere Depression weil es alles anstrengend für den Körper.

00:12:22: Das kann man schwer vermitteln.

00:12:25: Also die Vorstellungen können Ärzte, die zum Beispiel aus Osteuropa nach Deutschland gekommen sind, zehn Jahre in Deutschland gearbeitet haben und jetzt in die Schweiz kommen sofort nachvollziehen weil sie haben das schon mal erlebt.

00:12:41: der Körper gibt ihm sofort ein klares Signal bereite ich darauf vor.

00:12:46: mit so einer Person kann man offen darüber sprechen und sie wird sagen okay Also ich höre Schweizer Radio, ich höhe Schweizer Fernsehen.

00:12:55: Einfach so dass sich diesen Sing-Sang mitbekomme um mein Gehirn zu entlasten.

00:13:00: Deutscher in der Regel versteht er nicht von was man spricht weil es nicht fühlen kann.

00:13:06: das heißt er muss es dann halt einfach machen wenn er am Arbeitsplatz ist und das wird unterschätzt.

00:13:11: habe ich auch unterschätzte.

00:13:14: Das ein sehr guter Punkt auf unsere Medien.

00:13:17: Ich höre, dass man immer wieder sich noch einmal Gedanken macht, wohin man geht.

00:13:21: In welchem Kontext oder mit wem hat man zu tun?

00:13:25: Du hast keinen Klinikalltag gehabt aber... Mich würde es interessieren.

00:13:30: Was hat dich einfach von diesem Alltag, von diesen neuen Ort am ersten ja überrascht?

00:13:37: Oder was war einfach mit dem gleichen Schrift, mit den gleichen...was weiß ich?

00:13:42: oder?

00:13:43: Von Linien, von der Nummer, von diesem S-Bannen?

00:13:46: aber hatte ich komplett strapaziert oder gefreut?

00:13:51: man redet eben von den Flitterwochen wenn man in einem neuen Land Es startet genau.

00:13:56: Was hat sich am ersten für dich unterschieden?

00:14:00: Gefühl, was hat dich überreicht?

00:14:01: Was hat dich erstaunt?

00:14:04: Du hast dir das blickst oder diese erste Woche?

00:14:07: Die erste Zeit war ich alleine und meine Frau ist erst später gekommen.

00:14:11: bei ihr kann nicht sagen es war eine Aussage die dann quasi im Gespräch sehr deutlich gemacht hat.

00:14:18: sie war ja im Spital Sie hat Studium und Teil der Ausbildung in Deutschland gemacht ist dann in die Schweiz gewechselt.

00:14:25: Und sie hat dann gesagt, Martin ich kann mir gar nicht vorstellen wie wir in Deutschland Kinder groß ziehen hätten wollen.

00:14:32: Ständig musste ich ins System einspringen.

00:14:35: Dienste Nachtdienste mal Samstag mal Montag also schlichtweg nahezu unplanbar.

00:14:42: und dann sagt sie guck mal hier krieg' ich drei Monate im Voraus meinen Dienstplan Einspringen muss sich fast nie.

00:14:48: Also das war so von ihr gespiegelt.

00:14:50: was was mir sehr sehr aufgefallen ist Bei mir war es mit Sicherheit, was einem als Deutschland natürlich ins Auge fällt.

00:15:01: Der Zug kommt und der kommt pünktlich.

00:15:04: Und wenn er nicht kommt, kommt eine halbe Stunde später halt der Nächste.

00:15:07: also diese ja schon gerade am Anfang erst mal die Bestätigung all dieser positiven Klischees, die man von der Schweiz hat.

00:15:16: alle auf der Etage wussten wie ich heiß haben sich dem sehr herzlich angenommen und das in allen Branchen so dass man sich sofort extrem aufgehoben fühlt, obwohl man neu ist und nicht das Gefühl hat, man gehört noch nicht so dazu.

00:15:37: Das kam dann erst später, wenn die Hannimunphase vorbei ist natürlich auch Dinge merkt, die anders sind.

00:15:46: Und diese Veränderungen könntest du dann gut in deinem Alltag im Bank ... integrieren.

00:15:53: oder vielleicht, wenn du das beratest wie können diese neue Ärzte... ... diese neuen Gesundheitsfachpersonen.

00:15:59: Diese Klischees, ich kann von mir sprechen nehmen!

00:16:04: Ich fühlte am Telefon immer gefühlt und wurde immer gelogt.

00:16:07: Es war einfach nicht so dieses Zick-Zack wie ich in Deutschland kannte sondern es war einfach einen anderen Umgang Mit Pause, mit Floskel.

00:16:16: Wie ich das in meiner Heimat kenne von Spanisch.

00:16:19: Also es fühlte sich manchmal sehr nahe weil es war so wie fast genau wie ich das auf Spanische ein Telefon aus mit irgendeinen Personen oder in diesem Krankenhaus führen würde aber auch auf Deutsch oder auf Schweizer Durchhoch von der Schweiz.

00:16:37: Wie denkst du kann man das integrieren diese positive Ersterfahrungen?

00:16:41: ... in dem Alltag, damit es gut verhebt.

00:16:44: Damit das gut oder ... äh... damit tut hinterher nicht in einem Loch fels?

00:16:50: Also ich würde sogar einen Schritt zurückgehen.

00:16:53: Ich würde mir die Frage stellen bevor ich in den Schweiz komme.

00:16:57: Ich sehe oft den Fehler dass man mit der Stellensuche anfängt.

00:17:01: Der Anerkennung sei's jetzt für Ärzte die Mebliko oder in der Pflege des Schweizer Rote Kreuz.

00:17:07: Es dreht sich sehr viel um den Job und für mein Gefühl ein bisschen zu wenig darum, wie denn die Schweiz eigentlich ist und ob ich mich da wohl fühle.

00:17:17: Und ich glaube das macht einen substantiellen Unterschied.

00:17:21: nicht dass die Schweiz gut oder schlecht ist.

00:17:24: es gibt einfach Dinge dieses sind wie sie sind und die werden nicht geändert weil du als Arzt- oder Pflegekraft kommst.

00:17:31: so auch wenn das manche glauben.

00:17:33: aber Es sind Fakten und da kann man schon hinschauen Ob die einem liegen oder nicht.

00:17:42: Und ich verstehe das, man schaut nicht hin.

00:17:46: Man ist sehr frisch verliebt, man hat die Hoffnung in der Schweiz wird alles besser.

00:17:50: und warum sollte man jetzt vielleicht auf Dinge schauen, die vielleicht dazu führen dass es mich hebt für mich, dass ich gar nicht in den Schweiz gehe?

00:17:58: Ich finde es aber gut sich das zu überlegen.

00:18:02: Ich hatte mit einer Italienerin jetzt gesprochen ganz altere Kontext und sie sagt ja was ist das hier, Es ist einfach nur, das ist doch keine Kommunikation.

00:18:14: Das ist doch kein Leben!

00:18:15: Ich gehe doch nicht ins Café um da ein Kaffee zu trinken ich will quatschen und ich will mit Leuten in den Austausch kommen.

00:18:20: Und es gibt einfach gewisse Tendenzen wo ich sage naja wenn du damit nicht klarkommst dann wirst das in der Schweiz nicht funktionieren aber wahrscheinlich in keinen anderen Land der Welt.

00:18:31: Es gibt einfach Leute die tun sich schwer damit in einem neuen sozialen Umfeld anzukommen neue Freundschaften zu knüpfen, zu kommunizieren offen zu sein.

00:18:42: Und diese Offenheit, die würde ich unbedingt mitnehmen wenn ich hier bin.

00:18:46: Möglichst keine Meinung haben!

00:18:50: Sondern wie ein dreijähriges Kind was langsam sprechen lernt... Was ist das?

00:18:56: Warum macht ihr das so?

00:18:58: Wie?

00:18:58: warum funktioniert es so?

00:18:59: Warum mache ich etwas im OP so?

00:19:01: Wieso macht ihr die Berichte so?

00:19:02: warum?

00:19:04: Warum ist es gut indem ich nichts mitbringe kann ich nicht sagen ja bei mir Zuhause war's alles anders besser, schlechter.

00:19:13: Ich laufe nicht Gefahr dass der Schweizer den Eindruck gewinnt.

00:19:17: ich will ihm erklären das es zu Hause besser war als hier.

00:19:19: Das mögen die Schweizer überhaupt nicht insbesondere wenn das Deutsche sagen.

00:19:25: Das kommt rechthaberisch rüber und zeigt nicht das was die Schweitzer wollen.

00:19:31: Die Schweizer holen dich weil du als Fachkraft fehlst.

00:19:33: das heißt die Erwartung ist an dich.

00:19:35: Du integrierst dich in das System und verbessert das System.

00:19:39: Aber du kommst nicht her, um zu sagen dass es in Hamburg Drehisten oder in Mailand eigentlich besser gewesen ist.

00:19:46: Und mit dieser Offenheit im Bruchsleben und im Privatleben finde ich kann man am besten anknüpfen.

00:19:54: Es ermöglicht ein Gespräch, es ermögicht einen Verständnis des anderen.

00:20:01: Es gibt dem anderen auch die Möglichkeit dezent hinzuweisen wo man vielleicht Sachen falsch gemacht hat.

00:20:09: Und ich muss sagen, dass insbesondere ist es eine andere Form der Kommunikation und insbesondere der Kommunication von Konflikten oder schwierigen Themen die ich in meinem Privatleben also im Finanzleben nicht verstanden habe.

00:20:25: Ich glaube das ist auch ein großer Grund dessen, dass sich mich mit meinem Chef zum Schluss gar nicht mehr verstanden haben und dass wir uns getrennt haben weil Schweizer Anders kommunizieren und anders hören, wie du kommunizierst.

00:20:42: Also es ist ja hängt auf beiden zusammen.

00:20:45: Das wollte ich noch kurz

00:20:47: mit einer Zwischenfrage, weil das erlebe ich sehr oft.

00:20:52: Ich fühle mich nicht gehört und sage immer zurück, dass es mithören ist entscheidend, weil du kannst damit zu tun.

00:21:01: Die Schweizer sind sehr zurückhaltend.

00:21:05: Das heißt, sie sagen vielleicht nicht was für die unangenehm ist.

00:21:09: Du sagst ja wie diese... Vielleicht Froscheart oder wenn man so pampisch rüberkommt, wenn man eben dominant oder sagt Ja in meiner Heimatstadt es hat so in diesem OP funktioniert.

00:21:23: Das heißt das wird dir nicht zurückgemeldet und an der Seite kommt die Erwartung dass du den Mut hast oder dich nochmal alles zu hinterfragen, jetzt von einem Abläufen reden wir jetzt von diesem Arbeitsstelle und dass du offen bist oder diese neue Abläufe zu integrieren.

00:21:40: Und langsam oder aber sicher eben immer wieder in Verhandlung kommen.

00:21:46: auch ein Punkt für mich war selber diese Verhandlungen.

00:21:49: das kannte ich nicht von Spanien oder von Deutschland Das ist gehalten, diese Arbeitbedingungen zu verhandeln.

00:21:56: Und gleichzeitig haben wir dieses immer wieder eben... Man muss diesen Moment fassen.

00:22:02: wann ist es geschickt darüber zu reden?

00:22:06: Wann kann ich das um das platzieren?

00:22:08: Wie ist das für dich?

00:22:09: oder wie waren so die Kollegen vor bevor sie den Schritt wagen in dich weiß zu

00:22:14: ziehen?

00:22:15: wegen der Mentalität während der Kommunikationsart praktisch?

00:22:19: Ja gut also ich sag einfach praktisch.

00:22:21: Ich empfehle euch Kommt zu mir auch, wenn ihr in die Schweiz geht.

00:22:25: Also hört nicht auf mit jemandem zusammenzuarbeiten der euch nur am Anfang hilft oder euch einen Job sucht.

00:22:31: Dann geht die Arbeit erst los.

00:22:33: Ihr braucht jemanden sei das jemand der sich auskennt.

00:22:36: Sei dass jemand im neuen Team Der euch eine ehrliche Rückmeldung gibt auf diese Situation.

00:22:42: weil wie du gesagt hast Schweizer lächeln dich an und sagen Martin super Ich kann außer eigener fau sagen mein Chef hat immer zu mir gesagt Martin Wir müssen mal Kaffee trinken, mein Chef war Schweizer.

00:22:55: Dann haben wir Kaffees getrunken und dann hat er immer gesagt ja Martin wie geht's denn für dich weiter?

00:23:01: Wir können das und dass... Da bin ich immer nach Hause gegangen habe gesagt oh du hey!

00:23:08: Ich hab wieder, ey mein Chef hat sich eine halbe Stunde Zeit genommen, wir haben Kaffe getrunkt echt super und der hat sich total dafür interessiert wie es mit mir weitergeht ... welche Fortbildung ich machen will, wo ich hin möchte.

00:23:20: Und ich habe ihm immer gesagt, du... Ich fühle mich wohl hier!

00:23:23: Ich möchte das und das und

00:23:24: dass.".

00:23:25: Das wollte mein Chef mir aber nicht sagen.

00:23:28: Mein Chef wollte mir sagen Martin bist eine kleine Firma,... ...das was du machen möchtest dafür haben wir keine Stelle.

00:23:37: Schaut dich bitte rechtzeitig um nach einem anderen Job.

00:23:43: Und als dann die Umstrukturierung kam,... ...dann wurde diese Stelle sowieso obsolät,... ...dan kamen die Kündigung Und da haben wir einfach unterschiedliche Formen der Wahrnehmung.

00:23:55: Also Gefahr ist immer, wenn ein Schweizer mit dir redet und sich Zeit für dich nimmt und dabei freundlich umfröhlich ist, fragt dich ob das wirklich ... Ja er war nett zu dir als Mensch aber er wollte dir was sagen!

00:24:10: Wenn du es nicht verstehst, frage direkt nach, was das denn heißt?

00:24:16: Die Person oder jemandem im Umfeld also... Vielleicht auch Arbeitgeber, die dann ein Mentor zur Seite stellen oder einen Buddy am Anfang.

00:24:25: Weil die Gefahr ist einfach da auf beiden Seiten und versteht sich nicht.

00:24:29: Wenn man sich nicht versteht kann man die Dinge nicht ändern.

00:24:32: Wenn er die Dinge nie ändert sagt der andere was soll ich denn noch machen?

00:24:35: Ich habe sie doch schon zigmal gesagt es entsteht Misstrauen Und das führt meines Erachtens dann auch dazu dass zum Beispiel Kollegen in der Probezeit gekündigt werden Was komplett eine neue Erfahrung ist in der Ärzteschaft.

00:24:50: Das gibt es in Deutschland nicht.

00:24:52: Also das ist arbeitsrechtlich schon extrem schwierig, aber praktisch auch nicht.

00:24:56: In der Schweiz passiert das und dann bist du in die Schweiz gezügelt vielleicht noch mit Familie um in der Probezeit nach drei Monaten die Kündigung zu bekommen Mit der klaren Ansage hey so läuft das hier nicht.

00:25:07: Und ganz ganz wichtig Schweizer Diplomatie gibt's nicht nur in Bern und nicht nur auf den diplomatischen Bühnen dieser Welt.

00:25:16: Das gibt es an jedem Arbeitsplatz, das gibt's in jeder Hausgemeinschaft.

00:25:20: Der Schweizer hasst es über Konflikte offen zu sprechen.

00:25:24: Das ist ihm total unangenehm.

00:25:27: und das heißt die Planen im Voraus wie wird das Team zusammengesetzt?

00:25:32: Passt die Person rein!

00:25:32: Also wie so ein Fußballtrainer passt die Chemie etc.

00:25:37: Und wenn sie feststellen dass du der Sternfried bist und das ganze Gleichgewicht durcheinander bringst bis Du derjenige der geht Weil der Chef einfach nicht den Konflikt mit den anderen in der Mannschaft haben will, sondern er sagt du bist der Neue.

00:25:54: Du musst dich anpassen wenn es nicht passt wirst du gehen und nicht die Anderen.

00:25:58: Und das ist eine kritische Phase am Anfang und das ist für mich eine der Hauptsachen warum man beim Auswandern scheitert Nicht nur in der Schweiz auch in anderen Ländern weil wir nicht zuhören.

00:26:13: Und diese Thematik, wenn die Zwischenfunken sehr, sehr aufmerksam sein.

00:26:18: Was sind die Zwischentöne?

00:26:20: Da ist eine harte Arbeit am Anfang, weil man ist wow!

00:26:23: Diese schöne Landschaften.

00:26:25: oder ich habe jetzt diese Positivität mit der Bahn und mit der Digitalisierung.

00:26:32: Mit diesen ganzen Themen aber man merkt nicht, dass andere Aspekte so entscheidend sind damit man wirklich Fuß fassen kann.

00:26:41: Gibt es uns andere Punkte, wo du würdest sagen ja das musste man unbedingt vermeiden in dieser Auswanderung.

00:26:51: Also das nicht genau hinzuschauen.

00:26:55: Außer halt jetzt von der Durchlassgesprochenen die Kommunikation im Team diese unternehmerische Prozesse oder?

00:27:02: Ein Punkt den ich immer wieder höre insbesondere in der Medizin Anrufe eines Arztes männlich.

00:27:11: Wir sprechen, sagen alles gut.

00:27:13: Sollte die Schweiz gehen?

00:27:15: Was sagt denn Ihre Frau

00:27:16: dazu?".

00:27:17: Ah!

00:27:17: Die Gute weiß noch nichts davon.

00:27:20: Ganz großer Fehler.

00:27:21: Ich weiß es geht viel um Karriere in der Medizin und Gesundheitswesen.

00:27:25: das bringt gar nix.

00:27:26: also wenn man das System der Familie dadurch in Gefahr bringt weil es für einen gute Entscheidung ist dann wird das nicht funktionieren.

00:27:34: da leitet die Familie drunter.

00:27:35: Wenn Kinder dabei sind auch die merken dass.

00:27:38: Also wenn man so ein Schritt geht als Familie besprechen, wenn man alleine ist mit Freunden besprechen und den Eltern besprechen.

00:27:46: Man lässt ja immer jemanden zurück.

00:27:49: Was man vermeiden sollte sind meines Erachtens Arbeitgeber die einen nicht unterstützen in dem was kommt.

00:27:59: oder sage ich mal dann sagen die Ärzte aber das kann ich doch nicht machen

00:28:04: doch

00:28:05: kannst du verhandeln dass es Teil des Verhandlungsprozesses wie wirst Du integriert?

00:28:10: Wie laufen die Prozesse?

00:28:12: Wie schnell erwartet man von dir Leistung, also du brauchst einfach Zeit zur Adaption.

00:28:18: Und ich hatte im letzten Jahr eine Psychiaterin, die hat sich gemeldet, muss sagen als es zu spät war.

00:28:24: Die ist über einen Stellenvermittler in die Schweiz gekommen und dann hieß es ja jetzt!

00:28:28: Nächste Woche, ne?

00:28:29: Als die innerhalb von zwei Wochen musste sie dann auf einmal umziehen... ...und hier sind ein Team gekommen wo fünfzig Prozent der Ärzte auch neu waren Und dann hat keiner gesagt, jetzt zeigen wir mal da wie das geht.

00:28:41: Sondern die musste ab der ersten Woche Berichte schreiben und die wusste gar nicht, wie das System funktioniert.

00:28:47: Die hat die Probezeit von sich aus beendet.

00:28:49: also Umkehrschluss sucht nach Arbeitgebern, die ihnen Verständnis dafür haben Also Vorgesetzte, die vielleicht ausgewandert sind Vorgesetzten, die einen unterstützen im Team außerhalb und zum Beispiel sagen okay, die Fortbildung, die geben wir jetzt für eine Integrationsbegleitung raus.

00:29:09: Im ersten Jahr geht das Fortbildungsbudget dabei.

00:29:12: Und dann vielleicht auch auf ein bisschen Gehalt verzichten, denn diese Anfangsphase ist immens wichtig im neuen Land zu lernen und Arbeitgeber die einem dieses Lernen ermöglicht oder ja auch zugesprechen, die investieren richtig viel Zeit um Geld.

00:29:30: Das muss man sich auch bewusst sein.

00:29:35: ruhig mal eine kritische Frage zu stellen und so sagen ich habe das Gefühl, dass passt nicht.

00:29:39: Finde ich einen ganz wichtigen Tipp.

00:29:42: Wenn ich es richtig verstehe wenn dieses Auffangen ist entscheidend weil ich glaube beide Seiten in diesem Moment haben dieses Interesse oder einerseits du würdest als Unternehmen diese Fluktuation verringern und die andere Person würde auch Loyalität für diese Klinik, für diese Praxis haben?

00:30:01: Ja!

00:30:01: Das ist die Theorie der Praxis Nicht immer, nicht immer genau die.

00:30:08: Ich habe Fälle gesehen da heißt es ja sie sind ja Mediziner wir hätten ab Januar eine Stelle.

00:30:14: Okay gut wo?

00:30:15: Ja in einer Einzelpraxis.

00:30:18: Ein Einzelpraxis für einen neuen Arzt der die Schweiz nicht kennt den ich weiß wie er das Personal führt.

00:30:24: Eine Einzel praxis wer soll dem das beibringen?

00:30:28: Ja da ist auch niemand mal dabei.

00:30:29: die Stellen innerhalb Barina hört per Dezember auf.

00:30:32: Da muss man sich dann sagen okay ja ich verstehe den Arbeitgeber eine Lösung finden.

00:30:38: Dies aber wahrscheinlich nicht die ideale Lösung für den Arbeitgeber, auch für den Arzt in dem Fall nicht.

00:30:44: Ein anderes Beispiel ich hatte jetzt in der Kindereikunde eine Stelle und die Frau hat gesagt ja ich komme hier mit mit Kind um.

00:30:52: mir ist es auch wichtig die Wohnung einrichten Ich will das zu Hause einrichten!

00:30:57: Ich will dass mein Kind gut betreut ist.

00:31:00: also drei Monate nach Umzug können wir langsam anfangen mit Arbeit Stück für Stück, fünfzig-sechzig Prozent.

00:31:09: Und ich hatte einen Arbeitgeber, der gesagt hat Herr Werner also Kinderheikunde kann die nicht schon nächste Woche Montag anfangen.

00:31:17: Er sagt ja das ist jetzt ihr Job.

00:31:20: was können sie der Frau denn bieten dass sie nächste Woche montag anfängt?

00:31:24: und dann hat er mit der Ärztin gesprochen hat gesagt Also wir könnten das doch so machen Sie fangen sofort an ein Tag pro Woche.

00:31:33: Können sie das organisieren?

00:31:36: Partner dann im Notfall die Kinderbetreuung macht, will das mit Kita und so noch nicht funktionieren.

00:31:42: Ja.

00:31:42: Die sind doch im Gespräch.

00:31:43: also es ist noch nicht die Tinte unterm Vertrag aber es ist so dass sie gesagt hat okay unter den Umständen würde sich sofort anfangen und sagen da sehe ich halt Unterschiede.

00:31:54: Da ist jemand der versteht das in dem Fall auch ein deutscher Chefarzt, der das selber durchgemacht.

00:32:01: er hat einen Team das eine große Praxis.

00:32:03: da sind Leute da und das sind Luangsen.

00:32:07: Klar, ein Risiko ist beim Auswandern immer noch da.

00:32:11: Ich habe ja nicht nur Kollegen sondern ich hab auch Nachbarn und ein privates Umfeld was für mich stimmig sein muss.

00:32:18: Und da muss man dann auch klar sagen das ist auch nicht Job des Arbeitgebers dafür Sorge zu tragen was du in den restlichen acht zehn Stunden oder an deinen freien Tagen machst, sondern die Schweizer sehen das halt sehr getrennt.

00:32:36: Er ist berufst privat.

00:32:39: Und nur bin ich dir wirklich sehr dankbar, wenn diese Darstellung von klaren Beispiele jetzt von der Tätigkeit in der Beratung.

00:32:50: Man kann diesen Starr sehr stark markhaft machen und viel mehr vermitteln wie die wie der Alltag aussieht oder man kann was ein bisschen so, weil wir versteckt vermitteln.

00:33:03: In dem Sinne ist diese Identifikation mit dem neuen Mitarbeiter und das hilft sehr oder diese Brücke, du hast auch eben über die Brücke gesprochen zwischen Sprachen, Kulturen Erwartungen Bedürfnisse Und auch das Wesentliche Ziele oder um dieses Karide, um dieses familiäre Leben und diese Sicherheit.

00:33:30: Je nach dem oder je nach Kontext wird auch in der Schweiz gesucht.

00:33:34: Und das ist wirklich eine passende Anlaufstelle.

00:33:37: Das werden wir auf jeden Fall dir empfehlen.

00:33:40: Eben Docs Go Suisse Podcast genau und da gibt es die ganze Kontaktarten im Podcast.

00:33:47: Gibt es noch einen letzten vielleicht eben Vorschlag, ein Take Home Message für unsere Zuhörer zu schauen Martin.

00:33:57: Also ich kann nur den Hut nehmen vor jedem der den Schritt macht.

00:34:02: Man hat manchmal das Gefühl wenn man auswandert alles entgegen ein und man muss den Umzug stemmen.

00:34:08: also man hat ja erstmal nur die Arbeit.

00:34:11: Das wird in meinen Augen manchmal viel zu wenig gewürtet.

00:34:13: also dafür wirklich Hut ab diesen Schritt zu gehen dass es an sich eine großartige Leistung egal was dann danach kommt beim Auswandern.

00:34:23: Und für alle, die in Verantwortung sind und Führungskräfte sind, die dafür Sorge tragen dass neue Menschen, egal ob in der Pflegemedizin oder wo auch immer in der Schweiz ankommen.

00:34:34: also stellt euch nicht die Frage wann will denn die Person wieder weg?

00:34:38: Also habt keine Angst davor in diese Personen zu investieren?

00:34:42: Stellt euch doch mal die Frage wie es euch gehen würde wenn ihr nach Deutschland Polen Spanien auswandern müsstet Und ob es dann immer angemessen ist, einfach nur zu sagen ich habe jetzt keine Zeit.

00:34:53: Die Frage ist die HR-Abteilung zuständig?

00:34:56: Das interessiert mich nicht!

00:34:58: Der Arbeitgeber und das ist wirklich ein Appell ihr gibt geben viel Geld aus um Fachkräfte zu gewinnen.

00:35:07: Aber gebt auch noch ein bisschen Geld aus dass sie hier bleiben.

00:35:10: Und wachsen lohnt sich und ich kann auch von meinem eigenen Erfahrung sprechen man eben kann den Herausforderungen darüber hinaus viel lernen, dass man eben auch zuversichtlich und wie du auch gesagt hast Neugierdicht bleibt.

00:35:25: Ich glaube das ist der Schlüssel für jegliche neue Ställe suche oder allgemein im Leben vorwärtszukommen.

00:35:33: ich danke dir sehr.

00:35:35: wir werden nämlich aufmerksam auch zu hören in dem Podcast und er weiß ihr euch an den Martin Werner eine neue Herausforderung in der Schweiz sucht.

00:35:46: Ich wünsche euch einen schönen Abend und danke für's dabei sein.

00:35:49: Danke auch.

00:35:51: Das war die Folge mit David – eine Folge, die mich sehr bewegt hat, weil er aus seiner Perspektive viele, viele spannende Fragen für dich stellen konnte.

00:36:04: Wenn die deutsche Sprache für dich ein Thema ist, hör unbedingt in seinen Podcast rein — die Geheimnisse der deutschen Sprache.

00:36:11: Und wenn du dir die Frage stellst, ist die Schweiz für dich der richtige Schritt?

00:36:16: Hast du Fragen, die wir persönlich beantworten sollen?

00:36:21: Meldet dich gerne auf meiner Website www.docsgoswiss.ch 

00:36:25: Dort findest Du meinen Newsletter, meinen Podcast und den Kontakt zu mir.

00:36:30: Danke fürs Zuhören.

00:36:32: Alles Gute Martin Werner.

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