#94 Zu Gast beim Ärztenachrichtendienst - Die eine Frage, die du dir stellen musst

Shownotes

DIE 4 WICHTIGSTEN ASPEKTE:

  1. Was unterschätzt wird: Integration ist anstrengend Die größte Unterschätzung: Auswandern ins Ausland. "Die Schweizer sprechen Deutsch" → Viele denken automatisch: Gleiches System, gleiche Kultur, keine Probleme. Falsch. Neue Sprache (Dialekt). Neue Kommunikation. Neue Nachbarn. Neue Schule für Kinder. Job für Partner. Neue Hierarchien. Die größte Enttäuschung: Dass Integration so anstrengend ist.

  2. Schweizer Arbeitskultur: Diplomatie & Konsens Drei Unterschiede zur deutschen Arbeitskultur: Schweizer Diplomatie: Konsens im Team wird über alles gestellt. Konfliktvermeidung ist die Kultur. Feedback kommt subtil: Wenn ein Schweizer sagt "Da müssen wir nochmal überlegen", hast du schon zu viel gesagt. Du merkst es als Deutscher nicht. Qualität über Quantität: Man schaut sehr genau hin: Fachlich UND menschlich. "Hauptsache der Dienst ist besetzt" gibt es in der Schweiz nicht.

  3. MEBEKO & Ambulante Tätigkeit Der gravierendste Fehler: MEBEKO-Anerkennung ZUERST machen, DANN überlegen ob die Schweiz passt. Kostet 2.000 €. Versenktes Geld, wenn du merkst: Passt nicht. Ambulante Tätigkeit: Stark eingeschränkt. Viele Fachärzte müssen erst 3 Jahre in der Schweiz (in Weiterbildungseinrichtung) arbeiten, bevor sie ambulant abrechnen dürfen. Kantone entscheiden unterschiedlich.

  4. Die eine Frage: Was willst du wirklich? Marco Münster fragt am Ende: "Wenn Sie einem unzufriedenen Arzt nur EINEN Satz mitgeben dürfen – was sollte er sich fragen?"

Martins Antwort:

"Was willst du?"

Eine Übung: Stell dir vor, du bist am letzten Tag deines Lebens. Du drehst dich um und schaust auf dein heutiges Ich. Erzählst du dann mit Stolz, dass du in die Schweiz gegangen bist? Oder ging es um was ganz anderes? Probleme in der Familie? Nicht ausgelebte Hobbys? Dinge, die du auch da hättest ändern können, wo du jetzt bist? Lauf ich vor etwas weg? Diese ehrliche Frage führt erst mal zu keinem Ergebnis. Aber sie ist der Anfang.

WEITERE THEMEN IM INTERVIEW:

  • Warum Ärzte in die Schweiz gehen (nicht nur Geld!)
  • Lebenshaltungskosten (Kinderbetreuung: 1.500-2.000 CHF/Kind/Monat)
  • Arbeitszeiten (50h-Woche auf Papier, aber bessere Realität als in Deutschland)
  • Kulturelles Onboarding: Der kritischste Teil

DAS WICHTIGSTE ZITAT

"Was willst du? Und das fällt vielen sehr schwer. Stell dir vor, du bist am letzten Tag deines Lebens. Erzählst du dann mit Stolz, dass du in die Schweiz gegangen bist? Oder lauf ich vor etwas weg?"

DEIN NÄCHSTER SCHRITT Wenn du überlegst auszuwandern: Stell dir zuerst die Frage: Was willst du wirklich? Nicht: Wo will ich arbeiten? Sondern: Was ist mir wichtig im Leben? Wenn du Unterstützung brauchst: 👉 Auswanderleitfaden: www.docsgoswiss.ch

ÜBER DEN Ärztenachrichtendienst Eines der renommiertesten Infoportale für Ärzte und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum. Marco Münster: Stellvertretender Chefredakteur

Transkript anzeigen

00:00:07: zu Gast beim ärztlichen Nachrichtendienst.

00:00:11: Eine ganz besondere Podcast-Folge für mich, der stellvertretende Chefredakteur Marco Münster hat mich zum Interview eingeladen für einen Titel auf diesen ja doch sehr renommierten und hier sicherlich bekannten Infoportal für Ärzte und Ärztinnen.

00:00:29: Wir haben das Interview aufgezeichnet.

00:00:31: Du hörst es als Podcast bei deinem Lieblingspodcast DocsGoSwiss alles zum Thema Auswandern für dich als Arzt oder Ärztin.

00:00:40: Und Herr Münster hat mir viele Fragen zum Auswandern gestellt, Anerkennung Lebenshaltungskosten der Einstieg in die Praxis.

00:00:49: aber zum Ende sind wir auch ein bisschen philosophisch geworden wenn es um die Frage ging was ist die eine Frage für dich?

00:00:56: Als Arzt und Ärztinnen die du dir stellen darfst In die Schweiz aber auch grundsätzlich?

00:01:01: Ich wünsche dir viel Spaß mit dieser Episode.

00:01:04: Die fragen stellt Marco Münster und Folge ab.

00:01:09: Sie begleiten ja seit wieviel Jahren eigentlich Ärztinnen und Ärzte bei ihrem Weg in die Schweiz?

00:01:13: Also ich bin jetzt im fünften Jahr, habe vorher aber ein Großteil in Teilzeit gemacht also nicht in Vollzeit weil ich noch einen anderen Beruf hatte in der finanzprangisch in der Schweiz.

00:01:26: Und die Idee kam so wie es vielen ging mit der Corona-Zeit auf wo nochmal so die Frage war was könnte ich machen?

00:01:34: Meine Frau ist Ärztin, wir sind aus Deutschland ausgewandert.

00:01:38: Wir haben da auf beiden Ebenen ja viel Bedarf gesehen und so kam es dann zu dieser Begleitung.

00:01:44: Wenn Sie jetzt diese letzten fünf Jahre überblicken... Was würden sie sagen?

00:01:48: Ist heute der häufigste Auslöser für diesen Schritt in die Schweiz zu gehen für deutsche Ärztinnen und Ärzte?

00:01:53: Ist das Geld, die Arbeitsbelastung oder allgemeiner Frust über das deutsche Gesundheitssystem?

00:02:00: Also den einen oder meist genannten Grund gibt es, glaube ich nicht.

00:02:05: Weil das für jeden Arzt oder jede Ärztin sehr individuell ist.

00:02:10: Was man schon sehen kann, ist der Wunsch endlich wieder Arzt und Ärztins einzudürfen.

00:02:18: Sprich Zeit für Patienten keine ständigen Diskussion über Budgets oder Instrumente aber auch der Wunsch Ja, nicht nur die ganze Zeit irgendwo in der Praxis oder in der Klinik zu sitzen.

00:02:31: Sondern auch der Wunsch nach einem geregelten Arbeitsleben.

00:02:34: Sprich auf der anderen Seite auch der wunschnachengeregelt privat Leben für eigene Hobbys, für die Familienplanung und je nach Stärke oder Ausprägung der Person oder der Situation ist das eher so.

00:02:48: ich will Hauptsache weg also fühle mich nicht mehr wohl in dem System oder eben Also diese Richtung, ich habe gewisse Wünsche und ich spüre die könnte ich in der Schweiz eher realisieren.

00:03:01: Primär würde ich gar nicht so sagen.

00:03:04: also die Lohnentwicklung im deutschsprachigen Raum beispielsweise in Deutschland ist viel stärker.

00:03:12: Der Mangel hat dort ja schon exzessive Lohnentwicklungen hervorgerufen wo die Schweiz immer noch sehr moderat unterwegs ist.

00:03:21: Der mag bei manchen eine Rolle spielen.

00:03:25: Letztlich ist es in vielen Fällen ein Must-Have-Faktor, also wenn ich nicht davon leben kann dann nein.

00:03:33: aber er ist nicht immer der ausschlaggebende Grund wie man so oft denkt sondern es geht viel eher um Wertschätzung und Persönlichkeit.

00:03:40: Viele Ärztinnen und Ärzte verbinden ja mit der Schweiz.

00:03:42: Sie haben es ein bisschen angezickt, schon bessere Arbeitsbedingungen also mehr Zeit für Patienten zu haben eben nicht mehr so gehetzt zu sein.

00:03:50: wie viel davon ist tatsächlich Realität?

00:03:52: oder was ist nur Projektion oder Wunschdenken?

00:03:55: Also man muss sich das einfach genau anschauen.

00:03:57: wir haben arbeitsrechtlich in der Schweiz immer noch eine Situation wo wir auf dem Papier mehr arbeiten müssen.

00:04:03: also wir haben im Spitalwesen in der Regel immer noch die fünfzig Stundenwoche.

00:04:08: Oder kommt der ein oder andere Arzt und sagt, naja aber in Deutschland habe ich einen ganz anderen Tarifvertrag.

00:04:13: Und dann sage ich ja also wenn der Tarif-Vertrag bei dir so umgesetzt wird, dann hast du in Deutschland eine bessere Situation.

00:04:21: Aber ist das der Fall?

00:04:23: Also wie viel unbezahlte Überstunden kommen drauf?

00:04:25: Wie viele Dienste kommen darauf wo du einspringen musst Wo du was anderes geplant hast?

00:04:31: Es gibt Fälle wo die Ärzte sagen ne Bei mir läuft es super Die Sozialbedingungen die ich auf dem Papier stehen hab in Deutschland oder woher auch immer ich komme, die werden eingehalten und die sind gut.

00:04:43: Und in dem Moment, wo ich keine Verbesserung mit der Schweiz habe dann komme ich nicht.

00:04:48: Aber es gibt natürlich die, die sagen ja gut wenn man ehrlich ist zu sich selber, dann isst man gerade jetzt in einem System, wo auf ein Papier etwas steht was in der Realität nicht eingehalten wird.

00:04:58: Ich möchte mir anschauen wie's in der Schweiz ist.

00:05:01: Natürlich ist da einfach die Frage, was wünsche ich mir?

00:05:06: Was kann die Schweiz geben?

00:05:08: Und es gibt Wünsche, die kann die Schweiz nicht erfüllen.

00:05:11: Das sind Projektionen.

00:05:13: oder man hat Dinge gehört oder Kollegen haben ein Sachen erzählt oder ja das ist vielleicht wie beim Verliebtsein.

00:05:20: Man möchte vielleicht gewisse Dinge auch gar nicht sehen weil man so eine große Hoffnung hat dass die Schweiz alle Probleme löst.

00:05:27: Grundsätzlich kann man schon sagen, dass sie eine andere Arbeitsstruktur haben einen anderen Personalstruktur und einen anderen Qualitätsanspruch.

00:05:34: der ist anders als beispielsweise in Deutschland.

00:05:38: Und nicht dass so trotz gibt es halt Dinge, die anders sind und die muss man halt auch anschauen und die müssen halt auch zu einem passen.

00:05:46: Aber der Anspruch erzählt immer gerne wieder auf eines Schweizer HR-Leiters, der sagt Herr Werner ja nach drei bis sechs Monaten haben wir mit den deutschen Hausärzten immer ein Problem.

00:05:58: Die kommen aus dem deutschen System.

00:06:00: Die wollen weg aus dem System wo sie nur die Patienten durchschleusen aber Sie verstehen gar nicht, dass sie jetzt in der Schweiz das gar nicht mehr sollen und dürfen und müssen.

00:06:12: Uns reichen vier Patienten pro Stunde.

00:06:15: Und wenn der deutsche Hausarzt oder die Deutsche Hausärztin aber immer noch im alten System ist gibt es bei uns Probleme.

00:06:22: Die Patienten beschweren sich weil sie zu wenig Zeit haben mit dem Arzt zu sprechen.

00:06:27: Die Kollegen sagen ja, der taktet so viele Patienten, das geht gar nicht.

00:06:31: Der muss nur Fortbildung machen, der muss Dokuntamentation machen der interne Austausch.

00:06:36: Ja, aber ich sage immer die Schweiz hat einfach noch einen großen Vorsprung personell finanziell, der sich in besseren Arbeitsbedingungen deutlich spürbar niederschlägt.

00:06:49: Welche

00:06:50: Erwartungen werden denn bei diesem Wechsel besonders häufig enttäuscht?

00:06:53: Also enttäuscht kann man nicht sagen wird es anders formulieren.

00:07:00: Enttäuschte wäre ich wenn ich Dinge erwartet hätte und sie sind... nicht eingetreten.

00:07:05: Was viele unterschätzten, so würde ich es formulieren ist die Tatsache der Sinnes ins Ausland auswandern.

00:07:12: also oft ist so dieses ah ja die Schweizer sprechen Deutsch.

00:07:18: automatisch scheint da eine Verknüpfung in der Synapse zu passieren das damit einhergeht dass das ein sehr gleiches politisches System ist.

00:07:27: das ist ein gleiches soziales System ist dass die Integration ohne Probleme läuft und dann stellt man oft nicht die richtigen Fragen.

00:07:34: Und das ist die Basis von Enttäuschung, denn indem er nicht die Fragen stellt, kommt er nicht in die Kommunikation mit den Schweizern – sei es im Beruf aber auch mit den neuen Nachbarn, Kollegen privat -, denn die größte Enttäuschung ist dass die Integration so anstrengend ist.

00:07:52: Also sie kommen in ein neues Land auf einmal ist die Familie nicht mehr da jetzt also vielleicht Eltern, Großeltern Sie sind auf sich alleine gestellt mit ihrer Familie oder eben wenn sie alleine kommen und es wird auf einmal nicht nur von ihnen verlangt, dass Sie Arztin oder Ärztin sind sondern die Integration müssen sie ja auch meistern.

00:08:12: Sie müssen verstehen was ihre Kollegen Ihnen sagen wenn sie mit Ihnen reden.

00:08:17: aber sie reden ja anders mit Ihnen das heißt Probleme werden anders angesprochen Es wird eine andere Kommunikation erwartet Und da entstehen oft Missverständnisse auf beiden Seiten die dazu führen, dass man sich nicht schnell eingewöhnt.

00:08:32: Dass man ja so das Gefühl hat es ist so distanziert.

00:08:36: Man spricht auch von den kalten und gefühlslosen Schweizern Und das ist meine Erfahrung hat oft damit zu tun, dass wir diesen Schritt unterschätzt.

00:08:45: Es ist nicht der Arbeitsvertrag, es ist nicht Der Umzug sondern es geht danach erst richtig los wenn man im neuen umfeld ist und man mag sich erinnern Ja Es ist ja schon anstrengend, wenn man innerhalb von Deutschland in ein anderes Krankenhaus wechselt.

00:09:01: Neue Hierarchien, neue Kollegen, neue Abläufe... Ja, in der Schweiz ist aber alles neu!

00:09:07: Ist es ne andere Sprache?

00:09:08: Ist das eine andere Dialekt?

00:09:10: Ist es eine andere Kommunikation?

00:09:11: Neue Nachbarn-, neue Abläufe, privaten neues Umfeld, Schule für die Kinder, Job für den Partner-Partnerin.

00:09:19: und ich glaube da wären ja Vorstellungen enttäuscht dass es halt einfach ist Und es ist schon ein ganz schönes Stück Arbeit.

00:09:29: Das heißt, entscheidend ist dann eben die Anfangszeit, die die meisten Stolperfallen, sag ich mal bietet oder in der die meisten stolper Fallen dauern?

00:09:37: Das heißt sie sagen Onboarding das ist ganz entscheidendes dieses onboarding zu haben und dass das ohne dies wahrscheinlich die Chance ist zu scheitern.

00:09:47: Großes so habe ich sie verstanden.

00:09:50: ja Ich sehe zwei Themenfelder die mich immer wieder überraschen.

00:09:55: Das eine ist die Entscheidung in die Schweiz zu gehen.

00:09:58: Also ganz am Anfang, wo Kollegen auf mich zukommen, Ärzte auf mich zukommen.

00:10:02: Herr Werner ich habe schon einen Arbeitsvertrag vorliegen.

00:10:05: Morgen ist die Hospitation und die Verhandlung aber ich weiß gar nicht wie viele verdienen und was gut ist und was reicht und sagen okay aber da hängt einiges dran insbesondere so um diese Grundsatzfrage also bis die Schweiz für gegebenenfalls die Familie jetzt der richtige Schritt.

00:10:28: Gibt es steuerliche Themen?

00:10:30: Was mache ich mit der privaten Krankenversicherung, wo gehen die Kinder in die Schule?

00:10:35: findet mein Partner-Partnerinnenjob?

00:10:37: ist das für mich überhaupt der Karriere Schritt den ich mir als Arzt erhoffe oder ist es vielleicht in Deutschland viel besser?

00:10:44: also es gibt Situationen wo man nicht eindeutig sagen kann die Schweiz ist immer das was die Person sucht diese Entscheidung dass so der erste Baustell oft sehr Ja, man weiß es nicht.

00:10:56: Ich würde nicht mal sagen ist das Absicht sondern die Ärzte wissen einfach nicht was mit dem Auswahl dann auf sie zukommt.

00:11:02: ja da wird halt mal die private Krankenversicherung gekündigt.

00:11:06: aber was ist denn wenn man in sechs Monaten wieder nach Deutschland zurückkommt?

00:11:10: Dann hat man vielleicht eine Arztpraxis gehabt das heißt man war Unternehmer gewesen in Deutschland.

00:11:15: haben Sie das mit ihrem Steueramt mit Ihrem Finanzberater mit dem Steuerexperten geklärt?

00:11:21: Nein.

00:11:21: Okay, tun Sie das nicht?

00:11:23: Dass das Deutsche Finanzamt später auf sie zukommt und dass ist so der Anfangs die größte Stolperstein.

00:11:31: Gut, den richtigen Job und den richtigem Ort zu finden.

00:11:35: Das ist auch nicht ohne wenn man sich in der Schweiz nicht auskennt aber das lässt sich noch sehr gut lösen weil das sind Dinge die Ärzte sehr gut verstehen.

00:11:44: also wo arbeite ich fachlich?

00:11:45: wie ist das Team?

00:11:47: da können Sie es sich sehr schnell hineinversetzen des kulturellen Onboardings.

00:11:52: Also Salopp gesagt, was mache ich am ersten Arbeitstag?

00:11:55: Was wird erwartet von mir?

00:11:57: wie ich kommuniziere?

00:11:59: Muss sich die Dinge holen oder werden sie mir gebracht?

00:12:03: Wie gehe ich mit meinem Nachbarn um und wie fühle ich mich überhaupt ein privat?

00:12:08: Das sind Themen wo man muss sich so gefühlsmäßig vorstellen.

00:12:12: das ist eine mittelschwere Depression die einen auf dazu kommt.

00:12:17: Man kommt in die Euphorie, es geht ins Ausland.

00:12:19: Alles wird besser!

00:12:20: Ich habe einen Job und dann kommt der Moment okay ich muss die Wohnung kündigen.

00:12:26: Ich muss beim Arbeitgeber kündig.

00:12:28: Es hat eine Konsequenz und wer weiß es nicht besser wie Ärzte und Ärzten Veränderungen lösen was im Körper aus.

00:12:36: Das ist Stress, das ist Unsicherheit.

00:12:39: Ich weiß nicht wo ich stehe.

00:12:41: Und dann kommt ein ganz entscheidender Faktor einfach dazu der den anderen Branchen nicht so zum Tragen kommt, Ärzte tun sich unheimlich schwer mit ihren Vorgesetzten darüber zu sprechen.

00:12:53: Also im Bewerbungsgespräch schon zu sagen hey hör zu ich komme mit zwei Kindern Ich habe einen Partner Das macht mir Kopfzerbrechen.

00:13:04: Wie kann man das lösen?

00:13:05: Gibt's Hilfe für ein Kindergarten?

00:13:08: Start mal mit einem kleinen Pensum und arbeiten uns langsam nach oben damit die Integration funktioniert etc.

00:13:15: Und wenn ich diese Dinge nicht frage, setzt der Schweizer voraus, dass sie organisiert sind.

00:13:20: Wenn es dann nicht funktioniert, macht's zu Hause noch mehr Stress.

00:13:25: Ich habe vielleicht das hundert Prozent-Pensum aber die Kinderbetreuung in der Übergangsphase ist nicht so gelaufen wie ich es mir vorgestellt hab und da gibt es Arbeitgeber, die reagieren sehr flexibel drauf.

00:13:38: andere sind immer noch auf dem Niveau unterwegs.

00:13:41: ja die Arbeitskräfte kommen ja in die Schweiz.

00:13:44: Also sehe ich hier schon, dass gerade in dieser Phase es extrem wichtig ist wie ich aufgestellt bin.

00:13:52: Wie ich in die Sache reingehe vorher und sehe da beispielsweise Kollegen aus Deutschland kommen, die ursprünglich aber aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind.

00:14:02: Klein Vorteil!

00:14:04: Die haben die Prozesse schon mal erlebt.

00:14:06: Die stellen komplett andere Fragen hinterfragen ob das was man hört alles so stimmt oder was man machen kann, damit man noch einen Plan B und ein Plan C hat.

00:14:16: Und das wird total unterschätzt!

00:14:18: Dass es dann das, was man ja so hört... Ja ich kenne Kollegen der Wahl in der Schweiz, es war alles so furchtbar.

00:14:25: Das hat oft die Ursache darin, dass falsche Erwartungen gekommen sind, dass man Dinge nicht perfekt gemacht hat oder Warnsignale nicht gehört hat.

00:14:37: Dann schaukelt sich eine kleine Misstrauen-Spitale Spirale herein, die hätte von beiden Seiten vermieden werden können.

00:14:45: Wie

00:14:45: häufig erleben Sie genau diese Probleme, die Sie gerade beschreiben?

00:14:48: Also Einsamkeit oder Überforderung oder wie man nennen mag bei neu angekommenen Ärzten?

00:14:54: Na gut ich muss sagen, ich sehe ja nur einen kleinen Teil von den Ärzte aus dem Ausland in die Schweiz kommen und wo es Probleme gibt sind natürlich überproportional präsent.

00:15:06: also die hat man einfach mehr vor Augen als da wo es läuft.

00:15:10: Nichtsdestotrotz muss man einfach sagen, für die Person ist es halt eine Katastrophe.

00:15:14: Also wenn's bei zehn funktioniert, ist das ja für die zehn schön aber für die eine Person ist ein Riesenaufwand, eine Riesenenttäuschung.

00:15:21: und dann muss ich wieder zurück nach Deutschland.

00:15:24: Ich würde nicht sagen, dass sind viele Fälle, die wirklich so eskalieren, dass es dazu führt, dass die Person kündigt.

00:15:32: Aber es gibt viele Felle wo es hätte einfacher laufen können die richtigen Fragen gestellt hat oder Unterstützung geholt hätte.

00:15:41: Leider ist es halt auch so, dass wir weder da die Schweizer gerne drüber sprechen.

00:15:46: Welcher HR-Leiter rühmt sich schon das er wieder ein Arzt aus dem Ausland verloren hat für den er viel Geld ausgegeben und lange gekämpft hat?

00:15:54: Das sind halt so sehr totgeschwiegende Dinge.

00:15:58: bei Ärzten ist es nicht anders.

00:15:59: sie erleben das oft als etwas sehr Schamvolles den Schritt ins Ausland nicht geschafft zu haben Und dann wird das oft mit Dingen gerechtfertigt, die vielleicht gar nichts mit der Schweiz zu tun haben.

00:16:12: Sondern ich habe mich vielleicht nicht richtig informiert oder ich hab halt Dinge mitgebracht in die Schweiz mit der Erwartung, dass löst sich auf.

00:16:20: aber ja... In der Schweiz habe auch einen Vorgesetzten, mit dem ich kommunizieren muss und wenn ich das in Deutschland nicht kann, dann wird es wahrscheinlich in der Schweiz auch nichts werden.

00:16:29: also so die alten Rucksäcke.

00:16:31: Die Fälle wo's dann eskaliert sind natürlich für alle Beteiligten Eine mittelschwere Katastrophe.

00:16:37: Die Schweizer leben davon, dass Ärzte aus dem Ausland kommen und geben da viel Zeit und Geld aus die richtigen Leute zu finden.

00:16:48: Aber ich hatte letztes Jahr einen Fall.

00:16:49: Die Kollegin ist leider gekommen als es zu spät war.

00:16:53: Sie war schon in der Schweiz über ein anderen Personalvermittler und saß dann im Wohnheimplatz und sagte Herr Wanner, ich weiß gar nicht was hier los ist.

00:17:02: Fünfzig Prozent der Ärzten sind neu.

00:17:05: Mein Vorgesetzter ist auch erst sechs Monate da.

00:17:08: Ich bin in der ersten Woche gekommen und soll Abrechnung für die Krankenversicherung schreiben, ich verstehe überhaupt nicht wie das System

00:17:13: funktioniert.".

00:17:14: Und dann haben wir eben gesprochen, haben versucht eine Lösung zu finden.

00:17:18: Der Arbeitgeber war auch nicht bereit sie zu unterstützen über ein Coaching zum Beispiel von mir, sie in der Situation abzufangen oder welche Lösungen auch immer man da finden kann.

00:17:28: Und sich hat dann gesagt ja gut Herr Werner, Ich ruf meinen alten Arbeitgeber in Deutschland wieder an und da kann ich nächste Woche anfangen.

00:17:35: Das halte ich nicht aus, das ist mir zu viel.

00:17:38: Ich war nicht gut vorbereitet.

00:17:41: es kam quasi der Anruf die Stelle wäre frei.

00:17:43: Ich bin zum Hospitieren habe zugesagt und nächsten Monat sollte ich anfangen.

00:17:47: Und ja dass hört man immer wieder und man sieht es halt auf vielen Ebenen.

00:17:53: Dass es hätte besser laufen können sind so viele kleine Details Die vielleicht auch erst später rauskommen wenn dann der Zeitpunkt dafür da ist.

00:18:01: zum Thema Einschulung, Kindergarten.

00:18:04: Wenn diese Themen dann relevant werden ist ja nicht alles gleich am Anfang so sichtbar.

00:18:10: Man braucht in der Regel auch mindestens ein Jahr bis man überhaupt eine Übersicht hat was um einen herum so passiert.

00:18:17: Vielleicht könnten Sie nochmal kurz die Punkte nennen, in denen sich die Arbeitskultur in Schweizer Praxen oder Kliniken am stärksten von denen in Deutschland unterscheidet?

00:18:25: Was sind da die drei wichtigsten Punkte vielleicht?

00:18:27: Also ich denke das Wichtigste Wir sprechen über Schweizer Diplomatie und die Schweizerdiplomatie, die gilt auch am Arbeitsplatz.

00:18:35: Der Konsens im Team wird über alles gestellt.

00:18:38: Also wir haben eine Konfliktkultur, die absolut auf Vermeidung aus ist in der Schweiz.

00:18:45: Eine öffentliche Vermeigung von Konflikten kann man sich so vorstellen das es wie Schachspielen in der schweiz.

00:18:52: also wenn ich etwas zu einer Person sage als vorgesetzter überlege ich mir schon was passiert mit der Person und den Rest vom Team.

00:19:00: Also was sind der Schachzug?

00:19:02: zwei, drei, vier, fünf, sechs und sieben?

00:19:05: Und wenn ich da merke das kippt im Team dann überlege ich mir schon beim ersten Zug wie ich den Zug setze dass es in Deutschland anders wird.

00:19:16: In Deutschland wird gesagt was man denkt teilweise sehr direkt wird auch sagen verletzend wertschätzend und das wird in der Schweiz.

00:19:23: also das ist vielleicht der Punkt zwei Man sagt in dem Moment nichts.

00:19:29: Also wenn Sie das machen, dann sehen sie mit Erfahrung dass das jetzt zu viel war in der Reaktion der Person des Schweizers.

00:19:37: Wenn sie neu sind, sehen sie es nicht weil nicht direkt artikuliert wird das das jetzt soviel ward sondern es wird so gesagt naja okay gut da müssen wir nochmal überwägen oder so.

00:19:48: und dann tritt man diese Falle herein dass man das offen angesprochene Problemen nicht erkennt.

00:19:53: Es wurde offen kommuniziert in der Eskalationsstufe der Schweizer Aber man versteht es nicht.

00:19:58: Sprich, das Problem der Konflikt wird immer größer und knallen tut's bei Schweizern eigentlich immer erst mit Erkündigung – nicht vorher!

00:20:07: Das ist ein großer Unterschied.

00:20:08: Ein anderer großer Unterschied ist mit Sicherheit der Anspruch immer noch nach Qualität.

00:20:14: also ich weiß nicht wie ich das im deutschen Kontext formulieren soll.

00:20:18: aber wenn man hört die Hauptsache der Dienst ist besetzt.

00:20:21: Nach Papier bin ich Arzt aber ob ich Deutsch sprechen kann oder Eigentlich schaut keiner so genau hin, Hauptsache die Dienste sind irgendwie halt besetzt.

00:20:31: Das gibt es in der Schweiz nicht.

00:20:32: Also man schaut sehr genau hin was die Person fachlich kann.

00:20:36: Das kann man schnell prüfen das macht man während der Hospitation und man schaut halt genau hin wie die Person persönlich ist.

00:20:46: Im ganzen Prozess eigentlich noch die viel entscheidender Frage eben mit Blick auf die Konfliktvermeidung bleibt die Person macht die Personen ärger gibt es Dinge, die nicht zum Team passen.

00:20:59: Und dann entscheidet man sich auch gegen diese Person und das ist ungewohnt.

00:21:03: Das kennt man in Deutschland nicht.

00:21:05: Es ist noch ein anderes Verständnis fürs Team seiner Praxis zu seinem Spital.

00:21:13: Es wird wahrgenommen was die anderen machen und zwar nicht nur auf derselben Hierarchiestufe sondern es wird mehr abgegeben an die Pflege an die MPAs

00:21:24: etc.,

00:21:24: die das auch vehement einfordern.

00:21:26: Teilweise ungewohnt für Ärzte, weil der Kompetenzbereich in der Schweiz in den, sage ich mal, angrenzenden Berufsgruppen viel größer ist.

00:21:36: bei meiner Frau in der Gynne.

00:21:38: Weil der Geburt ist die Hebamme der Chef.

00:21:40: Der Arzt, die Ärztin kommt nur wenn es Komplikationen gibt und wenn das anders gehandhabt wird sei es nur durch die Präsenz während der Geburnt sagt diese Hebamma sehr deutlich dass du jetzt gehen kannst.

00:21:53: Da gibt es viele Dinge, die anders sind.

00:21:55: Die den Anspruch auf Qualität, auf Stabilität, Widerspiegeln und immer so eine komplett langfristige Denke haben.

00:22:05: In Deutschland habe ich oft das Gefühl, es geht halt ums Überleben der nächsten Woche und vom nächsten Monat.

00:22:10: Und da ist man schon froh wenn das halbwegs über die Bühne geht mit dem Team.

00:22:14: Wenn's dann Probleme mit dem ANA zu der Ärztin gibt, naja gut kommen!

00:22:18: Hauptsache, die machen nächsten Monaten Dienst.

00:22:20: Wenn es dann im übernächsten Monat eskaliert, ja, dann kümmern wir uns im überneßten Monat rum.

00:22:24: und da sind die Schweizer noch komplett anders.

00:22:28: also die versuchen das vorausschauende anzugehen.

00:22:32: Das wirkt für deutsche Kollegen dann oft langsam behebig wenn sie das System kennen sagen Sie aber oft ist Im Endeffekt dann doch schneller weil dieses Vorausschaunde dieses Konsensuale dieses Team mit an Bord holen, braucht am Anfang mehr Zeit.

00:22:50: Aber es sorgt eben auch dafür, dass das Team den Veränderungen offengegenüber ist.

00:22:56: In Deutschland habe ich oft das Gefühl, es wären Dinge schnell entschieden, oft in Panik, oft ja so Notsituationen wo man denkt, man muss als Vorgesetzter jetzt irgendwas machen dann werden Entscheidungen getroffen und dann merkt man okay das ist gar nicht kommuniziert, das ist garnicht erklärt, und nicht nur auf ärztlicher Ebene, sondern auch komplett der ganzen Ebene.

00:23:19: Und wenn man eben aus diesem anderen Kultur- und Berufsverständnis kommt je nachdem ausgebildet, sozialisiert und geprägt wurde mit den eigenen Erfahrungen ist es ein Segen weil man das extrem schnell annehmen kann und sagt deswegen bin ich in die Schweiz gekommen Das ist ja genau das was ich wollte.

00:23:36: Wenn man das nicht macht hat's halt immer eine gewisse Reibung Auf beiden Seiten und da muss man einfach gucken Wie geht man damit um, wie schnell lernt man das?

00:23:47: Ich würde gerne auf das Thema Anerkennung von Abschlüssen zu sprechen kommen.

00:23:51: Das ist glaube ich diese Mabiko-Anerkennungen.

00:23:56: Was ist der

00:23:57: gravierendste Fehler den Ärzte da bei der Anerkernung ihrer Abschlüsse begehen können oder machen können?

00:24:02: Es

00:24:02: gibt diverse Fehler.

00:24:03: also grundsätzlich ist es erst mal so... ...ich muss schauen welcher Facharzt überhaupt anerkannt wird.

00:24:09: Also nicht alle Fachärzte die irgendwo im europäischen Ausland tituliert werden, werden anerkannt weil sie einfach im Abkommen nicht genannt sind.

00:24:18: Also zum Beispiel Gefäßchirurgie der ist nicht im Abkommengenannt und damit tun sich die Schweiz einen der Anerkennung schwierig.

00:24:26: also dann wird gefragt ja was haben Sie denn noch für chirurgische Ausbildung?

00:24:30: Bei uns sind sie erstmal allgemein Chirurg.

00:24:32: so das ist eine Spezialisierung.

00:24:34: oft wird natürlich für die ausländischen Ärzte vergessen sind sie überhaupt schon EU-Bürger?

00:24:40: in Deutschland geht's ohne europäische Staatsbürgerschaft sehr weit in der Karriere.

00:24:45: Habe ich das nicht, nützt das gar nichts, ob ich schon zehn oder zwanzig Jahre in Deutschland gearbeitet habe?

00:24:50: Dann ist die Anerkennung also die Anerkennungs nicht möglich, die Registrierung ist möglich aber ich darf nur als Assistenzarzt arbeiten.

00:24:57: Also ich komme nicht, kommen nicht... Der Facharzt wird mich anerkannt ohne EU-Staatsbürgerschafter und es gibt halt so ein ja würde ich sagen kleine Details insbesondere wenn man ambulant tätig sein möchte.

00:25:10: Die Schweiz hat die ambulante Tätigkeit sehr stark eingeschränkt.

00:25:13: Viele Facharztgruppen müssen erst drei Jahre in der Schweiz gearbeitet haben, in einer Weiterbildungseinrichtung bevor sie ambulant abrechnen dürfen oder eine Sondergenehmigung bekommen.

00:25:22: und wenn ich jetzt den Klassiker habe Internist- und Kardiologe in Deutschland und ich lasse mir in der schweiz beide Facharzteitel eintragen dann bekomme ich die Sondergenemigungen nicht weil die Sondagenehmigungen wird nur für Internisten erteilt und nicht für Kardiologen.

00:25:39: Punkte, wo bestimmte Kantone – also bestimmte Bundesländer sagen aber ja sie haben einen anderen Schwerpunkt und den anderen Schwerkpunkt können man nicht anerkennen.

00:25:47: Das muss man sich dann im Einzelfall anschauen.

00:25:50: Ich würde sagen der grundsätzlichste Fehler, den man macht ist das erstes die Mabiko-Anerkennung, die kostet Geld.

00:25:58: und dann macht man sich Gedanken ob die Schweiz überhaupt passt.

00:26:01: und dann habe ich das Problem dass ich zwei tausend Euro für die Anerkennungen ausgegeben hab eigentlich gar nicht in die Schweiz möchte oder das gar nicht passt.

00:26:10: Und das finde ich halt versenktes Geld, also wenn ich eine Fortbildung mache weiß ich wenigstens, ich habe davon was.

00:26:16: und das ist meines Erachtens der größte Fehler.

00:26:18: Man macht schnell die MEBECO!

00:26:20: Das gibt einem so das Gefühl hey es geht vorwärts ne?

00:26:23: Ich komme hier raus endlich wird mein Traum wahr, die Schweiz ruft, dass sie's schnell gemacht, dass es irgendwie überschaubar und dann ist der Prozess abgeschlossen und dann kommt der Rest.

00:26:36: Ja, aus dem und dem Grund ist es doch nicht so einfach wie ich mir gedacht habe.

00:26:39: Ansonsten ist das ein einfacher Prozess deutlich besser und organisierter als in Deutschland.

00:26:46: eine Behörde einen Ansprechpartner.

00:26:48: Habe ich sie da richtig verstanden dass ein ambulanter Direkteinschieger also Ich hab ne Praxis in Deutschland und würde dann gerne in eine praxis in der schweiz wechseln Das ist gar nicht möglich.

00:26:56: Also ich muss erst mal drei Jahre hatten Sie glaube ich gesagt In einer klinik arbeiten um dann diese anerkennung zu bekommen oder die Berechtigung im ambulanten, in der ambulanten Versorgung arbeiten zu dürfen.

00:27:08: Jetzt wird es kompliziert.

00:27:09: also ich versuche es einfach zu machen.

00:27:11: Der Schweizer Bund hat das eingeschränkt.

00:27:13: Das sogenannte Zulassungsstopp mit der Begründung die Qualität sichern zu wollen Dann hat der Bund irgendwann gemerkt naja ganz so einfach ist das ja nicht.

00:27:21: In bestimmten Regionen hebt das Ganze nicht.

00:27:25: Es gibt Bereiche die sind unterversorgt nach nach Schweizer Definitionen Nicht nach deutscher Definition, nach Schweizer Definition und der Versorgung.

00:27:34: Wie lösen wir das?

00:27:35: Ach komm!

00:27:36: Wir geben es den Kanton zurück.

00:27:38: Herausforderungen – wir haben sechsundzwanzig Kantone.

00:27:41: Und die Kantone wurden aufgefordert, Lösungen zu finden.

00:27:44: Die Lösungen sind immer noch im Werden so dass selbst die Fachleute- und Juristen nicht genau wissen wie diese Einzelfallprüfungen erfolgen.

00:27:53: Also ist es immer eine Einzelfallsprüfung Der eine Kanton macht so, der andere macht so.

00:27:58: Aber selbst immer innerhalb vom Kanton kann unterschiedlich entschieden werden.

00:28:03: Je nach Zeitpunkt, man weiß es nicht so genau.

00:28:06: Also selbst Arbeitgeber, selbst Medizinjuristen tun sich sehr schwer damit.

00:28:11: Für den ausländischen Arzt ist es immer schwierig weil das wird als Allerletzter entschieden.

00:28:17: Ich brauche erst die MEBECO und einen Arbeitsvertrag und dann gehe ich mit dem Arbeitgebers Hin- und Beantrage die Sondergenehmigung.

00:28:25: Und das heißt, es ist das letzte Glied.

00:28:27: Ich muss da einen sehr guten Arbeitgeber finden der die Behörde und die Region gut kennt.

00:28:32: Dann kann man sagen gibt's große Fachbereiche wo es eine Sympathie gibt diese Sondergenehmigung zu erteilen.

00:28:39: Das ist die Grundversorgung also allgemein Mediziner, Internisten, Kinderpsychiatrie sowieso aber auch Erwachsenenpsychitrie und die Kindheilkunde.

00:28:52: Bereiche, wo man sagt da ist viel möglich.

00:28:55: Wie gesagt immer und überall und zu jeder Zeit.

00:28:58: aber wenn ich jetzt komme und sage ja ich habe eine kardiologische Praxis in Deutschland Ich möchte jetzt in der Praxis einsteigen dann geht das quasi nur wenn der Inhaber für sie die ganze Abrechnung macht.

00:29:09: Das wird nicht funktionieren.

00:29:10: Da hatten Schweizer Arbeitgeber eigentlich kein Interesse dran weil da hat er nur Arbeit mit ihnen.

00:29:15: Die andere Frage unabhängig davon ist kann ich es Ihnen empfehlen?

00:29:21: Nein, kann ich nicht.

00:29:22: Sie verstehen das ganze System ja nicht?

00:29:24: Es gibt ein anderes Tarifsystem.

00:29:28: Sie haben Schweizer Mitarbeiter dann, die sollen sie führen.

00:29:31: Es gibt einen anderes Arbeitsrecht.

00:29:33: Sie hat andere Patienten also... Ich habe es in der Vergangenheit gehört von Kollegen, die im Podcast waren, die das gemacht haben direkt in eine Praxis rein.

00:29:42: Aktuell ist sich das nicht!

00:29:43: Also nicht nur wegen den Regulationen sondern das Risiko da Fehler zu machen, finde ich einfach viel zu hoch.

00:29:50: Und ich sehe das auch, dass das Ärzte eher abschreckt.

00:29:54: viele sagen okay also entweder dann doch nochmal über den Umwegspital mit in drei Jahren oder sie sagen ok dann komme ich nicht in die Schweiz.

00:30:04: Das ist auch so.

00:30:05: Ich würde gerne mal aufs Thema Lebenshaltungskosten zu sprechen kommen.

00:30:09: was wird da am meisten und am häufigsten unterschätzt von deutschen Ärzten?

00:30:14: Ja wir vergleichen zwei verschiedene Systeme.

00:30:17: Also, die erste Frage ist Herr Werner.

00:30:20: Ich verdiene hundertachtzigtausend Schweizer Franken und mit was vergleichen Sie das jetzt?

00:30:26: Ja, mit meinem Netto-Gehalt in Deutschland.

00:30:29: Schön!

00:30:30: In Deutschland zahlen sie direkt Sozialversicherung.

00:30:33: Sie zahlen direkt ihre Steuer-, Ihre Krankenversicherung geht alles runter vom Nettolohn.

00:30:38: In der Schweiz zahlen sich das alle selber.

00:30:40: also diese soziale Versicherung ist ein ganz kleiner Anteil knapp zehn Prozent.

00:30:45: Der Rest wird Ihnen ausgezahlt.

00:30:46: Darauf zahlen Sie Ihre Steuern, Ihre Krankenversicherung, Ihre individuelle Steuer und die hängt ab vom Wohnort.

00:30:54: also die ist nicht fix.

00:30:56: Die ist von dem Wohnort abhängig.

00:30:58: Die Krankenversicherung ist eine Pauschale, die läuft ganz anders wie in Deutschland.

00:31:03: das ist keine prozentuale, es ist ne Pauschalee Und da geht's schon mal los.

00:31:07: Also dass wir eigentlich Netto-Löhne miteinander vergleichen, die man nicht vergleichenn können Dann haben wir komplett andere Kaufkraft.

00:31:14: eigentlich nützt mir es gar nicht, wenn ich weiß was ich nette in der Schweiz verdiene.

00:31:18: Weil ich kenne die Lebenshaltungskosten nicht und da kann man schon pauschal sagen Ärzte gehören zu den Hochverdienern in der schweiz.

00:31:25: also wenn sich jemand das auswandern leisten kann dann sind es ärzt und Ärztinnen.

00:31:30: Es ist einfach so.

00:31:31: die gelten auch in der Schweizer gut bezahlte Fachkräfte.

00:31:35: Schwierige wird's Wenn wenn man mit Familie kommt und nur einer geht arbeiten Dann haben wir einfach in der Schweiz deutlich höhere Kinderbetreuungskosten.

00:31:45: Das ist ein Punkt, wo zum Glück viele mittlerweile gehört haben aber der sich komplett von Deutschland unterscheidet.

00:31:53: In Deutschland haben wir das, sag ich mal, das Glück.

00:31:55: der Staat zahlt viel für die Kinderbetreuerung oder die Bürgerzahlen viel und der Staat geht es aus.

00:32:01: in Deutschland haben als Problemes gibt keine Kindergartenplätze.

00:32:04: Wir klagen wie also ein.

00:32:05: In der Schweiz haben wir die Herausforderungen.

00:32:07: Es gibt die Kindergatenplätze.

00:32:08: warum?

00:32:09: Weil sie bis zum Alter von vier Jahren privat organisiert sind, sind Wirtschaftsunternehmen.

00:32:14: Weil der Staat nichts zahlt.

00:32:17: Nichts!

00:32:17: Das Stimmfolge in der Schweiz hat entschieden dass die Verantwortung für die Ausbildung der Kinder mit dem vierten Lebensjahr beginnt Mit der sogenannten Vorschule zwei Jahre Pflichtkindergarten.

00:32:29: und was Sie vorher mit den Kindern machen ist Ihre Privatsache und können Sie bitte auch privat bezahlen.

00:32:35: Und da sprechen wir von Kinderbetreuungskosten pro Kind und Monat.

00:32:40: locker mal tausend, fünfhundert bis zweitausend oder mehr Franken bedeuten.

00:32:43: Pro kind als Arzt oder Ärztin brauchen sie in der Regel auch diese Betreuungszeiten.

00:32:48: Sie können nicht so flexibel mal sagen na gut dann mache ich Dienstag mit wo hole ich mein Kind Mittag ab?

00:32:53: sondern sie brauchen das.

00:32:55: grundsätzlich hat man früher gesagt man sollte es so den deutschen Faktor mal eins Komma fünfe nehmen.

00:33:02: also wenn Deutschland was hundert kostet dann kosten da schweiz Hundertfünfzig.

00:33:08: Das ist sehr entschwankend gekommen, weil in Deutschland einfach die Preise viel deutlicher gestiegen sind als in der Schweiz.

00:33:15: Also gerade Mieten... Naja also wenn ich von hier, vom Kreuzling nach Konstanz und nach Deutschland drüber schaue sehe ich bei den Mieten keinen großen Unterschied mehr nur dass ich in Deutschland halt nicht das Schweizer Gehalt habe.

00:33:29: Es ist grundsätzlich so, dass Dienstleistungen teurer sind.

00:33:33: Automechaniker Friseur Alles, wo Menschen arbeiten ist in der Schweiz in der Regel teurer weil die Lohnkosten viel höher sind.

00:33:41: Andere Sachen sind ein Tickteurer aber dafür habe ich das gehalten und ich gucke mir das dann individuell an mit den Personen was haben sie für ein Leben in Deutschland oder in Polen je nachdem wo sie herkommen?

00:33:53: Und was kann man dann übertragen?

00:33:55: Weil der eine hat drei Ferrari im Keller stehen und andere Sachen.

00:33:59: eigentlich will ich nur die Schihe und in die Berge, um mir reicht eine kleine Wohnung.

00:34:04: Und dann ist natürlich deutlich mehr

00:34:05: übrig.".

00:34:06: Aber es ist teuer!

00:34:06: Das Leben ist deutlich teuer.

00:34:08: Wenn Sie einem unzufriedenen Vertragsarzt in Deutschland nur einen Satz mitgeben dürfen – was sollte er sich vor der Entscheidung unbedingt ehrlich fragen?

00:34:16: Was willst

00:34:17: du?!

00:34:18: Was willst

00:34:18: Du?!

00:34:19: Und das fällt an sehr schwer.

00:34:22: Kann nur den Tipp geben... Eine Übung, die man da machen kann, ist sich vorzustellen….

00:34:28: Man is am letzten Tag seines Lebens Und man stellt sich in den Raum und dreht sich um.

00:34:34: Man guckt zusammen seinen heutigen, ich entgegenen.

00:34:37: Erzählst du dann mit voller Stolz, dass du in die Schweiz gegangen bist?

00:34:41: Oder ging es um was ganz anderes?

00:34:43: Ging es um Probleme in der Familie?

00:34:47: Gings um nicht ausgelebte Hobbys?

00:34:50: Gingen sie um Dinge, die ich auch da hätte ändern können, wo ich jetzt bin?

00:34:56: Ob das in Deutschland ist, Polen oder Marokko – egal wo!

00:35:00: Lauf' ich vor etwas weg?

00:35:02: Und diese ehrliche Frage zu stellen, geht halt sehr weit zurück.

00:35:07: Sie führt erst mal zu keinem Ergebnis.

00:35:10: Also das Auswandern ist so okay!

00:35:12: Das schaffe ich in sechs bis zwölf Monaten und das geht schnell vorwärts.

00:35:16: Aber sich erstmal zu fragen was will ich?

00:35:18: Führt vielleicht erst mal nirgendwo hin?

00:35:22: Weil wenn ich die ganze Zeit nur renne... Ich kenne meinen Körper nicht mehr.

00:35:27: Ich weiß gar nicht mehr, was mein Körper mir sagen will.

00:35:30: Wo ich Ehrliche Gefühle habe, weil ich immer nur im Dauerstress bin.

00:35:34: Ich kenne keine Gefühler mehr.

00:35:36: Ärzte übergehen teilweise ihre Gefühlen jahrelang.

00:35:39: Anders können sie nicht funktionieren beruflich und privat nicht.

00:35:43: aber der Körper oder das Umfeld gibt einem ja schon so ab und zu mal die Gelegenheit zu sagen jetzt ist es zu viel Das will ich nicht.

00:35:51: Und da ehrlich zu sich sein?

00:35:54: Da kann manchmal auch die Entscheidung nur sein Ich mache erst einmal drei Monate nichts anderes kein neues Projekt, keine neue Fortbildung.

00:36:04: Nicht irgendwas wo ich das Gefühl habe... Ich bin am Tun!

00:36:09: Es geht vorwärts sondern wieder versuchen Ruhe reinzubringen ganz viel Ruhe soweit es möglich ist.

00:36:17: und wer das nicht kann der kann sich auch bei mir melden weil dass es eben Teil meiner Beratung.

00:36:23: die Schweiz ist nicht für jeden die Lösung.

00:36:26: Das ist eine Option von vielen wenn man sich unsicher ist, wo man hingehen möchte.

00:36:32: Und diese Unsicherheit merke ich bei vielen und da gibt es auch viele Lösungen dafür.

00:36:38: Und die ehrliche Frage was will ich?

00:36:41: Was bin ich mir wert?

00:36:44: Wo will ich meinen Enkelkindern erzählen, wenn's soweit isst?

00:36:48: Die tut in der Regel auch weh!

00:36:52: Deswegen machen wir das nicht gerne.

00:36:54: Das ist egal, was von Beruf ich habe Das geht allen Menschen so.

00:36:58: Das machen wir nicht gerne.

00:37:00: An der Stelle wird es halt problematisch, weil Ärzte nochmal eine andere ... Wie soll ich das von außen beschreiben?

00:37:08: Bin ja kein Arzt aber... Also ich halt sehe, Ärzten sind anders ausgebildet.

00:37:12: Ausgebilded aufs Funktionieren in Stresssituationen Auf Abläufe, auf Routinen, sonst geht das Ganze nicht.

00:37:19: Auf ne krasse Selektion Sonst wärst du kein Arz geworden oder Ärztin Und das führt oft dazu dass das Wichtigste im Leben nicht mehr du selber bist.

00:37:32: Also ganz viele Ärzte sagen, Frage was ist das Wichtigste um aus der Situation rauszukommen?

00:37:38: Familie Partner?

00:37:41: Ach ich muss noch an meine Patienten denken.

00:37:43: Das Wichtigeste bist Du als Mensch und Du bist wertvoll auch wenn du nicht vierzehn Tage Nachtdienst gemacht hast oder die supertolle OP gemacht hast.

00:37:53: Oder oder bist erst mal ein wertvoller Mensch.

00:37:56: Und die Gefahr, die halt sehr groß ist und die ein absolutes Tabu ist.

00:38:00: Tür und Tor ist offen zum Missbrauch.

00:38:03: Alkohol, die Drogen ... Wenn nicht Ärzte wissen wie es funktioniert.

00:38:09: Die Angst, die keine anspricht gescheiterte Ehen.

00:38:12: Kinder, die man nicht sieht weil man immer alles höher stellt bis hin zu eigenen Krankheiten.

00:38:18: Da rede ich nicht nur von Burn-out.

00:38:19: Das sind chronische Stresskrankheiten, Darmerkrankungen etc.

00:38:23: Und das ist vielleicht spezifisch bei Ärzten Ärztinnen, die haben es gelernt den Schmerz so lange auszuhalten dass sie's oft erst merken wenns zu spät ist und das haben andere Berufskuppen nicht.

00:38:36: Die lassen sich krank schreiben fertig aus und kurieren sich aus und deswegen ist es halt sehr sehr wertvoll sich denn diese Frage was ich möchte nicht erst zu stellen dem einer WHO-Klinik ist sondern vorher vielleicht schon in der Ausbildung.

00:38:51: Das zweite wo ich da eben auch sehe is' Ich bin immer ein bisschen überrascht Warum so wenig Veränderung im Gesundheitswesen passiert?

00:38:59: Warum?

00:39:01: Ja, also Geld ist ja da.

00:39:03: Im Gesundheitswesen und bei den Ärzten auch.

00:39:06: Ja klar wir können darüber jammern wie viel wir verdienen.

00:39:09: alles in Ordnung.

00:39:10: bin ich auch d'accord dass die meisten Ärzte zu wenig verdient sind?

00:39:13: die bestausgebildeten Köpfe in dem ganzen Land.

00:39:16: Also mehr Wissen kriegt kein Mensch ins seinen Kopf rein.

00:39:20: das ist also ja warum passiert nichts?

00:39:24: weil eben in der Ausbildung nicht gelernt wird, dass man Dinge verändert.

00:39:28: Dinge werden nach Plan B oder nach Ablauf gemacht und da oben sitzt jemand, der das entscheidet.

00:39:34: Und das ist ein Mythos.

00:39:35: jeder, der es liest hört, was soll ich machen?

00:39:38: Sie können Dinge ändern aber das ist vielleicht nicht die Reform des Gesundheitswesen.

00:39:43: Aber man hat Vorgesetzte Man hat Kollegen Man kommt irgendwann in diese Situation Dass man selber Oberarzt ist und die Assistenzärzte ausbildet.

00:39:51: Man muss mal kein Arschloch sein, man kann auch nett sein.

00:39:54: Man kann auf seinen NPAs in der Praxis mehr zahlen als man tun muss?

00:39:58: Man kann es ja vielleicht zu seinem eigenen, ich sage jetzt mal Anführungszeichen finanziellen Nachteil aber sich auch wieder in diese Situation zu begeben.

00:40:07: was möchte ich?

00:40:08: ne?

00:40:08: Was will ich?

00:40:09: Was möchte Ich?

00:40:10: Was kann nicht gestalten und sich da auch trauen?

00:40:13: denn also ich sage immer wer hat denn den Berufsgarantie in diesem Land?

00:40:18: Ärzte!

00:40:19: Wenn du heute kündigst ... in vielen Fachgebieten kündigst und sagst, hey ich probier was.

00:40:26: Ich gehe ein Monat reisen... ...ich verbringe drei Monate mit meinem neugeborenen Kind,... ...ja und?

00:40:32: Dann nachkriegst du den Job wieder!

00:40:35: So da wird einen Neunundneinzig Kommandant, neun Prozent der arbeitenden Bevölkerung von Träumen,... ...dass sie mal zu ihrem Chef gehen können und sagen können, hey so nicht!

00:40:44: Ich habe noch einen privaten Wunsch.

00:40:45: wir sehen uns in drei Monaten wieder.

00:40:47: Ohne gegenüber dem Chef Böse zu sein oder na also alles auf Auf wertschätzenden Basis demgegenüber.

00:40:55: Der Chef hat auch eine Verantwortung und der Chef plant mit einem ein, das darf man alles nicht vergessen.

00:41:01: Und die Frage darf man sich stellen?

00:41:03: Die darf man wirklich mit Energie angehen, weil von den Voraussetzungen sind Ärzte und Ärztinnen, die bringen alles mit wenn sie sich trauen hinzugucken.

00:41:16: Prima!

00:41:17: Ich bedanke mich ganz herzlich für die spannende

00:41:21: Einblicke.

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