#91 Psychologische Sicherheit - Wie du erkennst, ob ein Team zu dir passt
Shownotes
IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU, was psychologische Sicherheit bedeutet:
- Darf ich hier offen sprechen?
- Darf ich Fehler machen, ohne bestraft zu werden?
- Werde ich gesehen – oder funktioniere ich nur?
- Habe ich ein Mitspracherecht bei Entscheidungen?
Warnzeichen BEVOR du unterschreibst:
- Website zeigt nur Obstkorb, Parkplätze, KiBiZ → Show statt Kultur
- Kein Einarbeitungskonzept ("Läuft einen Tag mit dem Vorgänger")
- Chef diffamiert Teammitglieder in Teamsitzungen
- Keine Varianz erlaubt, nur Informationsweitergabe nach oben/unten
- Stille, subtiler Druck, nichts sagen dürfen
Warnzeichen IM Team:
- Anschreien, Ignorieren, Diffamieren
- Unausgesprochene Probleme (Urlaubsvergabe, Dienste)
- Kein mentaler Support nach schlimmen Erlebnissen
- Fehler werden bestraft statt besprochen
Fragen, die du stellen DARFST:
- Wie wird mit Kritik umgegangen?
- Gibt es Mentorensysteme für Einarbeitung?
- Wie läuft die Einarbeitung – fachlich und kulturell?
- Gibt es Frauenbeauftragte / Anlaufstellen bei Problemen?
- Wie unterstützt ihr mich als Ausländer? (Bankkonto, Versicherung, Wohnung)
- Wie funktioniert Teilzeit? (Wenn du Familie hast)
Özlems klare Ansage:
"Man kann alles fragen. Es ist die Art und Weise, wie man fragt." Bewerbungsgespräch ist keine Show. Arbeitgeber will wissen, ob es fachlich UND menschlich passt. Du darfst Fragen stellen – lieber jetzt als in der Probezeit.
Was passiert, wenn psychologische Sicherheit fehlt:
- Gesundheitliche Folgen: Burnout, Dissoziation, Depression
- Wirtschaftliche Folgen: Fehler im OP, Patientensicherheit leidet
- Mitarbeiter verlassen nach 2-3 Jahren → 90.000 CHF Kosten pro Verlust
- 80% kündigen wegen der Führung
Der Schweizer Kontext:
- Schweizer haben grundlegende Wertschätzungskultur
- Tonalität anpassen: Hochdeutsch klingt wie Befehlston
- Süddeutsche haben es leichter
- Viele deutsche Ärzte ändern ihre Tonalität in 6 Monaten
Was gute Arbeitgeber tun:
- Persönliche Begrüßung vom Chefarzt
- 2-3 Tage strukturierte Einführung
- Unterstützung bei Bankkonto, Versicherung, Wohnung
- Mentorensystem für Einarbeitung
- Klare Ansprechpartner bei Problemen
IHR WICHTIGSTES ZITAT
"Man kann alles fragen. Es ist die Art und Weise, wie man fragt. Und lieber jetzt diese Fragen stellen, als nach drei Monaten zu merken: Das war nicht, was ich wollte."
DEIN NÄCHSTER SCHRITT
Wenn du dich gerade bewirbst:
- Stell die Fragen aus dieser Episode. Im Bewerbungsgespräch. In der Hospitation.
- Sprich mit Teammitgliedern. Nicht nur mit dem Chef.
- Schau, wie sie reagieren. Das verrät dir mehr als jede Website.
**Wenn du Unterstützung brauchst:
👉 Auswanderleitfaden: www.docsgoswiss.ch **
Wenn du als Führungskraft ausländische Kollegen unterstützen willst: Melde dich bei mir. Ich kann extern helfen – Bankkonto, Versicherung, Ankommen in der Schweiz.
ÜBER ÖZLEM ÖGREDICI Aus dem Gesundheitswesen, BWL + Wirtschaftspsychologie studiert. Berät heute Gesundheitseinrichtungen und Führungskräfte zu psychologischer Sicherheit.
Transkript anzeigen
00:00:07: DocsGoswiss, dein Auswander-Podcast mit mir Martin Werner.
00:00:13: Wie du weißt begleite ich seit Jahren Ärzt und Ärztin auf dem Weg in die Schweiz.
00:00:18: Und was ich immer wieder sehe – die meisten scheitern nicht an Fakten wie viel verdiene ich, wie mache ich die Krankenversicherung?
00:00:27: auch nicht an den Arbeitsverträgen oder der Anerkennung sondern scheitertut man am Alltag.
00:00:34: Dem Gefühl privat oder beruflich nicht irgendwie so angekommen zu sein, nicht dazuzugehören.
00:00:40: Und deshalb spreche ich heute mit Özlem Ögredici über ein Thema der psychologischen Sicherheit.
00:00:48: und bevor du jetzt wieder sagt naja wieder so eine Theorie nein wir gehen wirklich in sehr praktische Fragen welche Bedeutung das Konzept im Alltag für dich als Ärztin oder anderen Berufen im Gesundheitswesen hat insbesondere wenn Du in ein neues Umfeld gehst also einen neuen Job zum Beispiel in deine Heimat suchst, aber erst recht.
00:01:07: In einem neuen Job, in einer neuen Kultur eintauchst wie in der Schweiz wo ja die Kommunikation hier auch nochmal etwas anders läuft.
00:01:15: Böslem kommt aus dem Gesundheitswesen hat noch BWL dazu gemacht Wirtschaftspsychologie dazu gemacht und berät jetzt Gesundheitseinrichtung Führungskräfte-Führungsteams genau im Thema psychologische Sicherheit.
00:01:31: Psychologische Sicherheits sind zu fragen.
00:01:34: kann ich hier offen sprechen.
00:01:36: Darf ich Fehler machen, ohne dass sich bestraft wird?
00:01:40: Werde ich gesehen oder funktioniere ich
00:01:41: nur?".
00:01:42: Das sind Fragen die Ich zu diesem Konzept habe aber Özlem wird das genau noch erklären.
00:01:49: und wichtig ist eben die Frage wie kann ich das Konzept jetzt nutzen in der Phase wo ich auswandern möchte, wo ich mich verändern möchte um bevor ich einen neuen Job annehme zu erkennen Wie läuft denn dort der Hase?
00:02:02: ... in Podcast DocsGoswiss.
00:02:08: Vielen Dank, Martin für die Einladung!
00:02:10: Hösle, wir wollen direkt weggehen von dieser puren Theorie aber am Anfang musst du noch mal kurz erklären psychologisches Sicherheit was steht dahinter und wie kann man das im Alltag auch greifen?
00:02:22: Was sind das relevante?
00:02:24: tagtägliche Probleme?
00:02:26: Also dass es dir eine Theorie wieder schön erklärt hast und oft haben ja Gesundheitsinstitutionen Probleme mit Theorien, dass sie in der Praxis schlecht umsetzbar sind.
00:02:36: Die Theorie führt auf Amy Edmitsen zurück.
00:02:40: Sie ist eine Sozialwissenschaftlerin aus Amerika und hat wirklich immer dafür plädiert das in Organisation diese zyschologische Sicherheit.
00:02:48: es würde so funktionieren in live Das meine Stimme einen Wert hat, dass nicht regelmäßig einmal im Jahr Mitarbeiter Gespräche stattfinden.
00:02:58: die heißen mittlerweile auch Mitarbeiter Entwicklungsgespräche Konzept von drei Monaten.
00:03:04: Gibt es einen Frauenbeauftragten?
00:03:06: Jetzt für uns ist das sehr wichtig, ich muss jetzt nicht in dieses Thema vertiefen aber sexuelle Belästigung gehört auch dazu.
00:03:14: gibt es ein Frauenbeauftragen?
00:03:16: wie kann ich mich bei gewissen Problem an jemandem wenden?
00:03:20: darf ich in Teamsetzungen meine Meinung äußern?
00:03:23: darf ich anonymisch beschweren?
00:03:25: Das sind all die Merkmale sich zu einer psychologischen Sicherheit führen.
00:03:29: werde ich bestraft für Fehler oder darf ich, ist es erwünscht Fehler offen zuzugeben?
00:03:36: Um dagegen zu arbeiten.
00:03:37: Und da spielt halt die Führungskraft eine enorme Rolle.
00:03:41: Die müssen wirklich speziell dafür ausgebildet und auch geschult werden.
00:03:45: mittlerweile weil die Zukunft ist psychologisch.
00:03:49: Wie, wie erkenne ich denn in einem bestehenden Team wenn ich jetzt vielleicht in der Situation bin Ich habe irgendwie das Gefühl ich muss mich verändern ich komme hier nicht mehr klar das Thema psychologische Sicherheit bei dieser, bei diesem gefühlene Rolle hat.
00:04:04: Also wo erkenne ich dass es gut läuft in meinem Team?
00:04:08: und was sind so Warnzeichen im aktuellen Team die darauf hindeuten dass das Konzept nicht gelebt wird oder noch noch niemand davon gehört hat?
00:04:17: vielleicht dem Team?
00:04:18: Okay ich würde sogar ganz vorne wenn ich bevor ich eine Stelle suche geht man ja auf die Home Pages dann wird immer schön geworben super Bilder Parkplätze frei, Obstkorb, KBT.
00:04:31: Das sind so für mich extreme Anzeichen.
00:04:34: Das ist alles nur Show.
00:04:36: und letztendlich die gelebte Kultur im Krankenhaus ist wichtig.
00:04:41: Wie gehen wir mit Konflikten um?
00:04:42: Wie werde ich am ersten Tag eingenommen?
00:04:45: Wie bekomme ich ein Arbeitungskonzept?
00:04:47: also es gibt viele überhaupt keine Einerarbeitungskonzepte.
00:04:52: du kommst hin sagst ja Du wirst von dem Vorgänger eingearbeitet.
00:04:55: einen Tag läuft's mit und das war's.
00:04:58: Aber das ist auch ein Form von psychologischer Sicherheit.
00:05:01: Wenn ich die ersten Wochen begleitet werde, natürlich jedes Krankenhaus funktioniert ungefähr gleich aber die IT ist anders wie Wege sind anders und das gehört wirklich viel dazu.
00:05:13: man denkt sich dass nicht.
00:05:14: der gratis Obstkorb gehört nicht dazu.
00:05:17: also wenn ich jetzt quasi in der aktuellen Situation bin was sind was sind denn so akute Warnzeichen?
00:05:22: Ich sage sag jetzt mal einen Chef der in der Teamsitzung Teammitglieder diffamiert, anschreit, ignoriert sind es Themen wie unausgesprochene Probleme zum Beispiel bei der Vergabe von Urlaub und Ferien.
00:05:39: Wo soll ich wirklich aufhören wenn ich in der aktuellen Teamsituation schon drin bin wo ich sag das sind so aktuelle richtige krasse Warnzeichen dass da irgendwas nicht gut läuft?
00:05:51: Und wo merke ich die so als Person?
00:05:54: also wenn ich ins eine Situation komme fühle ich mich da angegriffen, wird es mir übel.
00:06:00: Habe ich das Gefühl?
00:06:01: Ich muss wegrennen und schreien.
00:06:02: also wie kann ich so... Das auch greifen wenn's mir so geht.
00:06:07: Also dieses Anschrauen und Laute hoffentlich gibt´s das nicht überall aber ich denke wir haben noch ein paar Dinosaurier.
00:06:13: jetzt wenn wir jetzt speziell von der Chirurgie reden in dem ich zwanzig Jahre gearbeitet habe.
00:06:18: Es wird immer weniger.
00:06:20: Aber ich finde diesen subtilen Druck das stille viel schlimmer dass sich nichts sagen darf.
00:06:27: Ich habe schon mal Teams erlebt, also zwar ein OP-Team.
00:06:30: Bei der Teamsitzung war keine Varie erlaubt – das wurde einfach gestrichen!
00:06:34: Es war lediglich eine Informationsweinweitergabe nach oben und nach unten.
00:06:40: Keine Varier nicht erwünscht, das sind wirklich Zeichen, dass es einfach nicht erwischt ist.
00:06:46: Und vor allem bei kritischen Situation in den OP bezogen werden irgendwas passiert.
00:06:51: wir haben Time Out, wir haben Signout... Es gab auch eine Stop-Studie, die zwischendurch interveniert wurde.
00:06:59: Wo man kurz innegehalten hat für zwanzig Sekunden gesagt hat ist alles okay aber das ging wieder vom Chirurgen aus und mein Wunsch ist es in einem OP Team es einzubringen dass alle das machen dürfen.
00:07:12: hey die Stimmung ist nicht gut.
00:07:14: wir machen jetzt ein Break.
00:07:15: Wir wissen alle OP Zeit kostet Geld Aber nur zehn Sekunden alleine dieses zurückgehen in sich und zu sagen, die Stimmung ist nicht gut.
00:07:24: Wir müssen uns jetzt alle zurücknehmen.
00:07:26: Was passiert hier gerade?
00:07:27: Weil langfristig hat das wirklich gesundheitliche Konsequenzen von Burnout und Dissozaktion
00:07:35: usw.,
00:07:35: es geht wirklich mental auf die Gesundheit vor allem auch nach schlimmen Erlebnissen.
00:07:40: ich meine In fünfzwanzig Jahren habe auch viele Todesfälle erlebt.
00:07:44: Kein Mensch ist zu mir gekommen und hat gesagt, hey geht's dir gut?
00:07:48: Ich bin von mir aus zur Seelsorge gegangen.
00:07:50: Und hab das abgeladen.
00:07:51: also es gibt gar keinen mentalen Support in Hochdruckssystemen.
00:07:57: Erstaun dich weil in der Feuerwehr, in der Polizei im Militär ist das Standard oder?
00:08:01: Also die haben aus diesen Dingen schon längst gelernt ja.
00:08:05: Du hast jetzt auch so Faktoren gesagt gesundheitliche Themen.
00:08:10: Also für jedes Teammitglied kann das soweit gehen, dass die Person krank wird.
00:08:14: Nicht mehr arbeiten kann und das Team auch verlässt.
00:08:17: Es geht aber auch um wirtschaftliche Themen.
00:08:19: Ich meine wenn im OP aufgrund nicht ausgesprochener Dinge Fehler passieren da liegt ein Mensch Und jede Fehlbehandlung hat einen großen Faktor für den Patient.
00:08:31: Aber auch in wirtschaftlichen Fakten.
00:08:33: Das muss ja im Zweifel Fall wirtschaftlich korrigiert werden.
00:08:36: Wenn man Fehler macht Natürlich vergisst, oder?
00:08:40: Die Patientensicherheit ist das auch.
00:08:43: Ich habe selber eine kleine Umfrage mit Hundert Achtzig Mitgliedern gemacht, Deutsche Österreich-Schweiz.
00:08:49: Das war letztendlich eine gefühlte Wahrnehmung von Teams.
00:08:53: Alle haben wirklich gut geantwortet.
00:08:56: Der Teamflow der Workflow im OP wirkt sich direkt auf die Patienten Sicherheit aus.
00:09:02: Es gibt viele Internationale Studien dazu.
00:09:05: also wenn man gut miteinander mit einer guten Stimmung arbeitet dann ist automatisch die Patientensicherheit und die Qualität erhöht.
00:09:13: Und in kranken Teams, würde ich in toxischen Teams läuft die Arbeit einfach nicht.
00:09:19: Also es geht nicht darum dass man jetzt Tony-Hoop ist sich die ganze Zeit umarmt aber eine professionelle Ebene wo wir wirklich mit psychologischen Komponenten arbeiten können das ist wirklich elementar
00:09:33: Wenn ich jetzt in diese Situation gehe Ich bewerbe mich in der Schweiz.
00:09:39: Wie finde ich denn in diesem Setting online Bewerbungsgespräch, vor Ortbewerbungsspräch?
00:09:47: Vielleicht ein zwei drei vier wenn es gut auf fünf Tage Hospitation heraus wie es im Team läuft.
00:09:56: Also du hast so schön gesagt naja die Website und den Obstkorb und den Kaffee man lässt sich ja schnell blenden.
00:10:04: also wie finde ich in Gesprächen heraus wie die Stimmung ist?
00:10:08: Wie soll dich vielleicht Fragen stellen?
00:10:12: Mit wem sollte ich versuchen im Team zu sprechen, wenn ich da bin.
00:10:17: Wie würdest du das angehen um so den Filter zu setzen?
00:10:21: Geht es in die richtige Richtung oder gibt es ganz klare Warnzeichen wo ich die Hand von lassen würde mir dort einen Job zu suchen?
00:10:29: Ich komme ja aus drei verschiedenen Kulturen.
00:10:32: Ich bin ja Rheinländerin gebürtig.
00:10:34: Bin ja vor fünf zwanzig Jahren jetzt fast hier ausgewandert und man muss dazu sagen Die Schweizer haben schon eine grundlegende Wertschätzung der Kultur.
00:10:42: Deswegen bin ich auch letztendlich geblieben wegen dieser Kultur, weil ich sehr herzlich empfangen wurde.
00:10:47: damals gab es nicht so viele Webseiten.
00:10:49: Ich hatte nur eine Empfehlung und habe einfach nach der Karte gesucht wo kann ich hin?
00:10:54: Und dann hab' ich gesagt Baselköln ist nicht soweit.
00:10:56: das mache ich und ich muss sagen meine allererste Stelle hier.
00:11:00: die war wirklich extrem wertschätzend sehr familiär kleines Krankenhaus Und das sind alles so Indikatoren.
00:11:07: Damals wusste ich das nicht, aber ich wurde wirklich persönlich vom Anästhesistenchefarzt begrüßt mit Namen alle Namen guten sich gemerkt.
00:11:14: es gab wirklich zwei schöne Einführungstage Mitbankverbindungen also dass man auch als Ausländer praktisch so einen kleinen Rahmen schon Hilfestellung bekommt damals mit Internet Apps.
00:11:28: Also Ich hatte wirklich eine Beraterin die mich dann unterstützt hat ein Bankkonto zu eröffnen was ich genau machen kann mit der Versicherung.
00:11:35: Das sind schon mal für jemanden, der aus dem Ausland kommt.
00:11:38: Wirklich wichtige Indikatoren.
00:11:41: und da ist die Schweiz.
00:11:42: egal wo ich jetzt war und neu angefangen habe hab ich eigentlich durchaus gute Erfahrungen gemacht vom Setting.
00:11:49: Es gab immer Probleme eigentlich mit der also nicht immer aber Defizite bei der Führung, die ich dann erkannt habe und damit bin ich nicht klar gekommen und ich gehe dann meistens nach zwei drei Jahren wenn ich merke es wird nix sich kann hier nichts verändern und dann geh ich auch so im System raus.
00:12:05: Und vor allem als Deutscher muss man sich überlegen, da die eine generelle sehr wertschätzende Kultur haben sollte man sich auch diesen Ton.
00:12:14: Weil Hochdeutsch ist immer noch eine Fremdsprache für die Schweiz und vor allem wenn mir dieses harte Hochdeutchen wie ich manchmal rede das kommt direkt in einen Befehlton und die Süddeutschen haben es ein bisschen einfacher.
00:12:29: also die Tonalität ist dabei sehr wichtig dass Abgewöhnt.
00:12:33: Und ich habe schon viele deutsche Ärzte gesehen, die haben extrem ihre Tonalität innerhalb von sechs Monaten
00:12:39: verändert.".
00:12:40: Ich erlebe dann oft in so Gesprächen gerade in der Medizin große Zurückhaltung und da sage ich ja aber warum habt ihr denn nicht gefragt?
00:12:49: Also wenn euch das Thema interessiert frag doch wie wird mit Kritik umgegangen?
00:12:53: gibt es Mentorensystemen für die Einarbeitungen?
00:12:57: Wie ist die Einarbeitung fachlich kulturell?
00:13:01: Frag doch diese Dinge Die, die ich dir ja mitgebe als Auswanderberater.
00:13:05: Ich gebe ihr quasi schon die Empfehlung genau da hinzuschauen und oft kommt dann ach, ich habe mich nicht getraut.
00:13:12: Und dann denke ich oh wie schade.
00:13:14: Möchtest du erst in der Probezeit rausfinden?
00:13:17: Wie es ist oder wie es nicht ist?
00:13:19: Du hast jetzt gesagt die Schweizer sind ja sehr freundlich und nett.
00:13:22: Darf ich denn auch solche für mich wichtigen Themen im Bewerbungsgespräch und in der Hospitation adressieren?
00:13:30: Chefsekretariat, Teammitglieder.
00:13:33: Wie würdest du das machen?
00:13:34: Würdest du damit zurückhalten oder würdest Du fragen und im Zweifel die Stelle dann halt nicht bekommen?
00:13:40: Nein ich würde fragen.
00:13:41: es ist man kann alles fragen.
00:13:43: Es ist die Art und Weise wie man fragt Und vor allem wenn ich dann hingehe und nach drei Monaten merke okay Das war doch nicht was ich wollte.
00:13:52: Es ist ja auch ein Riesenaufwand dann hierhin zu kommen und sich wieder.
00:13:56: Und die Konkurrenz ist schon groß, muss man sagen.
00:13:59: Bestimmte Bereiche, Orthopädie
00:14:01: usw.,
00:14:02: ist relativ auch schwer eine Stelle zu finden.
00:14:04: Man kann alles fragen!
00:14:05: Es ist die Art... ...und weil es niemand fragt und das Timing ist entscheidend?
00:14:10: Ja, auch die Intention glaube ich.
00:14:12: also Ich hatte mit einem HR-Leiter gesprochen, auch hier im Podcast und der hat ganz klar gesagt Wir wollen hier keine Show.
00:14:19: Also ein Bewerbungsgespräch und Hospitation ist keine Show, wir wollen die Personen kennenlernen.
00:14:24: Die Person darf alles fragen, wir fragen ja auch alles weil wir wissen wollen ob es fachlich und menschlich passt und lieber jetzt diese Fragen stellen um auch den Arbeitgeber ein klares Signal zu geben.
00:14:38: das finde ich wichtig.
00:14:39: Ich glaube da kann man nämlich herausfinden wie's denn tatsächlich in der Realität um diese psychologische Sicherheit bestellt ist.
00:14:46: Wenn ich einen Arbeitgebersage Ich bin Ärztin, ich habe zwei Kinder.
00:14:51: Und in meiner Brust schlagen zwei Herzen.
00:14:53: Ich möchte sehr gerne arbeiten aber ich hab die Verantwortung für die
00:14:56: Kinder.".
00:14:57: Wie könnt ihr mich unterstützen mit den Kindern?
00:15:00: Soll ich vielleicht in einem kleineren Pensum anfangen?
00:15:03: Habt ihr Zugang zu Nakita also genau diese Sorgen auch zu adressieren und ich für mich macht das einen guten Arbeitgeber aus der dann sagt hören Sie zu wir sehen das.
00:15:14: entweder haben wir leider keine Möglichkeiten aber wir sagen es ihnen Wir nehmen es quasi bei uns mit auf, wir würden ihn das und dass aus Erfahrung vorschlagen oder wir haben sogar Kontakte.
00:15:24: Und die anderen muss ich sagen wie du sagst wenn jemand aus dem Ausland kommt und gar keine Unterstützung vom Arbeitgeber bekommt sondern nur die schöne Website mit dem Obstkorb und den Kaffee finde ich schwierig.
00:15:37: Wie würdest du sagen erkennt man das?
00:15:40: Wie reagiert dann?
00:15:41: der Schweizer vielleicht auch anders als ein Deutscher ist immer näher nicht sehr freundlich, aber er sagt einem ja trotzdem sehr klar durch diese Freundlichkeit hindurch was denn möglich ist.
00:15:53: Also die Teilzeitarbeit ist wichtig weil ich habe selber auch zwei Kinder hab auch Teilzeit gearbeitet und ich habe von meiner Arbeitsstelle, spezielle Arbeitszeiten ausgehandelt.
00:16:02: Ich weiß nicht ob das als Ärztin geht Aber ich habe damals gefragt mir wurde das dann zugesagt.
00:16:07: ich habe mich mega gefreut wenn man bedenkt dass der größteil der Medizinerinnen auf Frauen sind Und wenn sie halt Familie gründen wollen, dann sollte das auch möglich sein.
00:16:18: In Schweden und Finland sind wir noch mal weiter.
00:16:20: es gibt sogar Führungspositionen die durch ein Sharing-Modell geteilt werden.
00:16:26: Das ist hier noch nicht so.
00:16:27: gerne gesehen.
00:16:28: muss man ganz ehrlich ohne jetzt irgendjemanden komisch wieder die feministische Keule rauszuholen.
00:16:34: Ich habe oft schon Stellen nicht bekommen weil ich nicht hundert Prozent arbeiten wollte.
00:16:39: aber ich bin dann selber transparent und ehrlich.
00:16:43: Es geht einfach nicht.
00:16:44: Ich bin Realist, bevor ich dann sage, ich ziehe das durch drei Monate und danach knicke ich ein.
00:16:49: Davon habt ihr auch nichts gewonnen?
00:16:51: Dann lieber wirklich jemand mit achtzig Prozent.
00:16:53: Wir Mütter sind ja sowieso mega gut organisiert.
00:16:57: deswegen muss man da ein bisschen... Da ist die Schweiz noch leider ein bisschen konservativ.
00:17:01: also es gibt dann entweder so teure Dekorationsjobs mit sechzig Prozent du kriegst dann keine guten Projekte oder du musst all in gehen mit hundert Prozent.
00:17:10: aber da muss man direkt denke ich, verhandeln.
00:17:13: Wie groß der Schmerz von den Kliniken ist?
00:17:15: Wenn die wirklich jemanden brauchen dann gehen wir auch auf Teilzeitmodelle an.
00:17:20: Ja du sagst das man muss es verhandlen.
00:17:23: Es ist in der Schweiz wie du auch ganz am Anfang gesagt hast nicht so dass nur ohne Konkurrenz da ist sondern es gibt in der Tat meist immer noch Mitbewerber als eine andere Situation beispielsweise in Deutschland.
00:17:35: Und das muss man verhandeln und zwar wertschätzend, nicht um zu sagen ich ziehe den anderen jetzt über dem Tisch oder ich möchte etwas Besonderes.
00:17:43: Das ist in der Schweiz ein bisschen schwierig also dieses Rosinenpicken für einen Teammitglied sondern man muss wirklich schauen dass das für das gesamte Team auch funktioniert.
00:17:54: aber ja man muss sehr genau hinschauen.
00:17:57: Da sind Unterschiede.
00:17:58: es gibt sogar in der schweiz eine Plattform für Teilzeitjobs für Ärzte gerade für Weiterbildungsassistenten weil es offenbar extrem schwierig ist, wenn man da eben in kleineren Pensum arbeiten möchte sich stellen zu teilen.
00:18:11: Du hast gerade aber angesprochen von deiner Seite auch nochmal du könntest dich jetzt verbiegen, du könntes drei Monate einfach mal so machen wie's halt geht Wenn ich mich ständig verbiege in einem Team In einer Situation wo ich genau das Gefühl habe Ich darf nicht sagen was ich denke Ich werde nicht wertgeschätzt Ich darf mich nicht einbringen.
00:18:34: Es ist eigentlich völlig egal, Hauptsache ich bin jetzt mal überspitzt und sage halt die Klappe und mache meinen Job.
00:18:40: Was macht das mit mir?
00:18:42: Steigt da meine Bereitschaft mich noch vorzubilden, mich einzubringen, extra Dienste zu übernehmen, Kollegen zu helfen... was macht es aber auch mit mir persönlich?
00:18:52: also wo kommt dann der Punkt wo ich hoffentlich merke hier möchte ich nicht bleiben und ich veränder mich jetzt weil das umfällt sich nicht verändert?
00:19:03: Aber was ist auch vielleicht die Gefahr, wenn ich das Gefühl übergehe und einfach weitermache?
00:19:09: Kannst du da mal noch einmal ausführen, was da so eskalationsstufen sind, die mich dann betreffen.
00:19:17: Aber die auf der anderen Seite natürlich den Arbeitgeber ja dann auch betreffend.
00:19:23: Das wäre nochmal sehr spannend.
00:19:25: Man muss dazu sagen, sobald ein Mitarbeiter jetzt nur bezogen auf die Pflege, siehst zwei drei Jahre dort und geht dann insgesamt für die HR Mit Anzeigen auf Schaltung und so weiter kostet das ungefähr neunzigtausend Franken.
00:19:39: Ein Verlust von Mitarbeiter.
00:19:41: Der Wissensverlust ist auch nochmal, das kann man noch gar nicht in monetären Bereichen berechnen.
00:19:48: Der Mitarbeiter ist dann weg mit seinem Wissen und seiner Erfahrung.
00:19:51: Und wir sind sowieso Pflegemangel.
00:19:54: also es geht wenn ich heute raus gehe habe ich sechs Jobs mittlerweile.
00:19:58: deswegen muss jeder Mitarbeiter versuchen im System zu bleiben.
00:20:04: Und das geht nur, wenn die Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter eben sich entwickeln möchte, dass ich Potenziale sehe vor allem die Generation ZEPT, sie beschweren sich alle über die aber nein!
00:20:14: Die wollen einfach Transparenz und Mitspracherecht.
00:20:18: Wenn ich diese Generation mitnehme warum gehen die dann nach drei Monaten aus dem Beruf raus?
00:20:23: Weil genau diese Aspekte fehlen natürlich.
00:20:26: die sind am Anfang sehr motiviert und müssen mitgenommen haben werden und möchten sich weiterentwickeln, vor allem das Vernetzte.
00:20:34: Sich nach außen hin zeigen dass die Motivation kommt natürlich in drin sich.
00:20:40: ich kann manchem Mitarbeiter kann nicht motivieren.
00:20:42: Die haben eventuell diese Leidenschaft nicht.
00:20:45: Das muss wirklich in Trin sich aus dem Innern kommen aber wenn ich Potenzial habe und merke hey sie oder er hat Führungspotenzial dann kann ich ihn ja schon in die Richtung schon auch begleiten auch wichtige Aufgaben übergehen wirklich aktiv fördert.
00:20:59: Und es ist immer noch so.
00:21:02: Achtzig Prozent kündigen immer noch wegen der Führung, genau aus dem Grund dieser fehlenden Art dieses Nicht-Gesehen werden vor allem diese Softskills von früher wo man einmal gesagt hat ja Empathie Sozialkompetenz und so weiter nein in Zeiten der KI und Digitalisierung alle sprechen darüber die sozialen Komponenten werden das wichtigste die nächsten zehn Jahre.
00:21:25: Die Menschen wollen sich gesehen werden, die besten Anerkennung und Mitspracherecht.
00:21:30: Das Modell von Hirashi alles nach oben nach unten Mikromanagement das ist wirklich alles total altmodisch.
00:21:37: viele gehen ein Kompetenzprofile dass jeder Mitarbeiter spezielle Kompetenzen hat.
00:21:42: natürlich einer muss die Führung haben die Verantwortung tragen.
00:21:46: sie gibt den Rahmen vor aber letztendlich setzen die Mitarbeiter die Kultur um.
00:21:53: Ich muss aber als Vorbild diese Kultur überhaupt einbringen und sowas braucht Zeit.
00:21:59: Und würdest du dann soweit gehen, dass fehlende psychologische Sicherheit ein Element dafür ist?
00:22:05: Dass wir so einen hohen Krankheitsstand haben, Burnout-Systeme haben, Abbrecher-Ssysteme haben.
00:22:10: Du wirst grundsätzlich wahrscheinlich über alle Berufe im Gesundheitswesen hinweg, weil das ist halt einfach ein Punkt den ich oft sehe... Wir sprechen ja von hoch ausgebildeten Leuten im Gesundheitswesen.
00:22:23: Also die sind alle gut, egal wo sie arbeiten.
00:22:27: Was oft halt einfach so eine Gefahr ist, die ich das sehe.
00:22:30: vielleicht hast du da noch einen Tipp?
00:22:32: Du hast von diesem intrinsischen gesprochen.
00:22:35: also wenn du fünf Jahre im Gesundheitswesten gearbeitet hast, egal Wo dann musst du intrinsisch motiviert sein Menschen zu helfen sonst ich glaube sonst hält man das nicht durch.
00:22:44: Das intrinsische führt meines Erachtens aber leider oft dazu dass man sehr, sehr lange alles auf seine Kappe nimmt und sagt naja also wenn ich jetzt was sage dann bin ich nicht mehr für die Patienten da.
00:22:57: Dann verlasse ich mein Team.
00:22:58: Ich habe ein Schuldgefühl, ich hab einen Schamgefühl.
00:23:03: Ich nehme viel auf mich um das auszuhalten von Familienpartnern und so wird ja oft gar nicht gesprochen.
00:23:11: Da gibt es ja auch riesen Folgeproblem zu Hause Für die Kinder, für die Partner-Partnerinnen.
00:23:17: Würdest du ein Appell aussprechen, dass man eher reagiert?
00:23:20: oder wie findet man die Balance zwischen intrinsisch anderen Helfen und sich nicht dabei zu verlieren?
00:23:29: Wir sind ja... Alle die länger arbeiten im Gesundheitswesen haben eine gewisse Resilienz aufgebaut.
00:23:35: Dazu gehört auch viel Selbstreflektion und zu sehen wo ist meine Grenze?
00:23:41: das was so mit dem Schamgefühl hat jeder von uns schon mal erlebt.
00:23:45: Es passiert ein Fehler, es kommt niemand zu schaden aber... ...es gibt das Phänomen des Second Victim Fühlt sich schlecht weil wegen deiner Arbeit ist jemand etwas indirekt zu Schaden gekommen.
00:24:02: Da kommt wieder die Führung.
00:24:04: Die Führungen muss leider alles können um das abzuholen und zu sagen hey es ist passiert es ist okay wir schauen darauf Wir reden jetzt darüber Und was können wir machen, damit es besser wird?
00:24:18: Vor allem die jungen Leute einfach nicht alleine lassen und sagen okay du bist jetzt schuld das war jetzt mies mach jetzt einfach noch mal weiter.
00:24:26: Wenn sich diese Sachen sonieren und nicht abgearbeitet werden dann kommt sie halt irgendwann hoch in somatischen Erkrankungen Depression wenn man ganz gravierend wird und die Familie merkt dann da's einfach wirklich.
00:24:42: Es muss einen Aufwarnnetz geben und man plädiert ja auch dazu, dass es in jedem Gesundheitsbereich eigentlich wirklich jemanden für Support gibt.
00:24:52: Es muss noch nicht mal die Führung sein eine Person, die wirklich für diese ganzen zyschologischen Komponenten, die Zeit hat weil oft ist die Führen mit dem Tagesgeschäft so überlastet das sie überhaupt keine Zeit hat.
00:25:05: aber ich habe wirklich viele wundervolle Beispiele vor allem auch im nahen Umfeld Zum Beispiel, was passiert wenn jemand ein Familienangehöriger verstirbt?
00:25:16: Du kriegst nur einen einzigen Tag frei.
00:25:18: Aber es kann mir keiner erzählen, dass wenn die Mutter oder der Vater verstirrt, das sich nach einem Tag wieder arbeiten kann.
00:25:26: Das funktioniert nicht und da brauche ich eine Führung, die mich auffängt und sagt hey weißt du was?
00:25:31: Schreib dich krank!
00:25:32: Du kommst, wenn du kannst.
00:25:34: Es geht einfach nicht.
00:25:35: Und das brauchen wir.
00:25:36: Wir brauchen mehr solche Beispiele.
00:25:39: Ich kenne viele gute Beispiele, aber ich kenne auch wiederum Beispile wo gesagt wird.
00:25:45: Nein keine Chance geht nicht du kommst wieder oder?
00:25:49: Also es ist ein Extrem immer entweder habe ich wirklich super tolle Leute erlebt wo ich gesagt hab wow fachlicht top menschlich top oder wirklich das andere extrem
00:26:01: Ja ich glaube in der Mitte wird's halt schwierig.
00:26:02: also das ist wahrscheinlich so dass fast was irgendwann überläuft wenns überläufthastes gefühl es läuft gar nicht Und wenn es nicht überläuft, hast du das Gefühl, es läuft gut.
00:26:11: Also es gibt glaube ich dazwischen ist halt schwierig.
00:26:14: Das kannst du nicht greifen.
00:26:15: also entweder hast du's Gefühl?
00:26:17: Du fühlst dich sicher oder du hast das Gefühl der Tiger steht vor dir und zerfleist dich weil du dich nicht sicher fühlste was du tust.
00:26:22: Ich finde aber noch mal spannend dass du gesagt hast Es muss nicht die Führung sein finde ich einen ganz ganz wichtigen Aspekt auch für alle die zuhören Wenns mal Kaderpositionen gibt in die ihr reinwachst.
00:26:32: Ihr könnt solche Sachen delegieren.
00:26:34: Ihr könnt mit der Geschäftsführung sprechen und kann sagen Leute ich bin das nicht Ich bin Mediziner, ich kann wunderbar operieren.
00:26:40: Ich fokussiere mich in meiner Führung auf den OP aber ich brauche dafür jemanden im Team.
00:26:45: das kann ein leitender Art sein es kann Oberart sein das kann... ...jemand nicht medizinisches sein.
00:26:51: also in Deutschland ist es üblich man hat Integrationsmanager in der großen Klinik die kümmern sich um die ausländischen Fachkräfte Anlaufstelle zu sein sich im Dienstleister dazu nehmen wenn man selber nicht kann wie ich das mache einfach extern Unterstützung.
00:27:05: ich hätte aber noch eine Frage weil Ich habe immer ein bisschen das Gefühl, bei psychologischer Sicherheit haben wir irgendwann das Gefühl.
00:27:11: Das ist so ein schwieriges Thema und das kostet nur Kraft bis man da hinkommt.
00:27:15: und es gibt auch die schlechten Beispiele.
00:27:19: Wie sieht denn ein entspannter Arbeitstag einer Führungskraft aus?
00:27:23: Wenn das Konzept umgesetzt wird?
00:27:25: Wir hatten allen Wirtschaftspsychologe gesagt, Arbeit muss nicht Spaß machen – das ist kein Zirkus!
00:27:31: Aber Arbeit muss sinnstiftend sein.
00:27:36: Arbeit einen gewissen Sinn und Zweck erfüllt.
00:27:39: Vor allem der OP-Bereich ist ja eine Teamarbeit, wenn ich merke an so einem Tag jedes Teammitglied weiß sein Job zu machen.
00:27:49: es läuft alles es fehlt nichts.
00:27:51: aber wenn etwas fehlt Wenn etwas falsch bestellt worden ist habe ich keine Angst zur Führung zu gehen zu sagen hey Ich hab missgebaut ich brauche sofort deine Hilfe Und da komme ich rein und sage Hey Wir lösen das jetzt, dass man merkt, dass die Führung einfach da ist und nicht auf irgendwelchen Meetings vom Tagesgeschäft weg.
00:28:15: Das ist das Wichtigste, glaube ich!
00:28:18: Wenn die Teammitglieder wissen vor allem weil es jetzt auch junge sind egal was passiert Ich kann immer hingehen und Hilfe holen Und jemand ist für mich da und hört mir zu und ich werde gesehen
00:28:29: Das soll es nicht sein.
00:28:30: Öslin, ich danke dir wirklich vielmals für dieses Thema.
00:28:34: Wer jetzt zuhört und sagt na da komme ich alleine nicht klar.
00:28:38: also gerade wenn's um Teamentwicklung, Führungsstrukturen geht wisst ihr jetzt?
00:28:41: Öslen ist erreichbar.
00:28:42: Ich verlinke Özem auch in den Show Notes.
00:28:44: Ich sage dir dank dir wirklich für die Zeit und die Mühe, die du dir dafür die anderen Kollegen nimmst Wenn du zugehört hast bis zum Schluss auch für dich, wenn das Thema Schweiz relevant ist weißt Du wo du mich findest Auswanderleitfaden, Kontakt auf www.docsgowswiss.ch.
00:29:01: und wenn du als Führungskraft in der Schweiz das Gefühl hast, du willst deinen ausländischen Kollegen die neu in dich schweiz kommen Unterstützung geben so wie dass die Oslem auch schön erklärt hat bei diesen ganz ja für dich trivialen Sachen wie eine Bankverbindung und Krankenversicherung melde ich doch gerne bei mir.
00:29:18: Ich kann dich da auch extern unterstützen.
00:29:20: Danke fürs Zuhören.
00:29:21: viel Gesundheit dein Martin Werner.
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