#100 Dr. Siamak Sharafi – Kein gerader Weg. Und genau das war richtig.
Shownotes
DIE WICHTIGSTEN LEARNINGS
- Der Weg muss nicht geradlinig sein
Siamak ist dreimal zwischen Deutschland und der Schweiz gewechselt. Kein Fehler. Kein Umweg. Sondern genau das Richtige.
Sein Rat: Wechselt Fachrichtungen. Auch wenn ihr schon wisst, wo ihr bleiben wollt. Es macht euch breiter, stärker, erfahrener.
- Ein Mentor ist Gold wert
Hart, aber gerecht. Siamaks Mentor in Bern hat nicht nur Chirurgie gelehrt – sondern was einen guten Arzt ausmacht.
Als der Mentor die Klinik verließ, zog Siamak aus Loyalität mit. Rückwirkend: die beste Entscheidung.
- Schweiz oder Deutschland – eine Frage des Zeitpunkts
Die Schweiz: mehr Struktur, mehr Schutz, mehr Betreuung am Anfang.
Deutschland: mehr Case-Load, früher Verantwortung, mehr Exposition.
Es gibt kein perfektes System. Nur den richtigen Zeitpunkt für den richtigen Schritt.
- Kommunikation in der Schweiz – beobachten, nicht kopieren
Feinfühliger. Respektvoller. Ruhiger – auch bei schwierigen Themen.
Wer das nicht ernst nimmt, bekommt schnell Probleme. Wer authentisch bleibt und trotzdem offen ist, wird als Bereicherung wahrgenommen.
- Das größte Missverständnis
"Viel Geld, Land von Milch und Honig, einfach hinkommen und so bleiben wie man ist."
Funktioniert nicht. Für solche Leute ist die Schweiz nichts. Eigentlich ist jedes Land nichts für solche Leute.
WICHTIGSTES ZITAT
"Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt und keinen geraden Weg. Es gibt nur den richtigen Moment für den richtigen Schritt – und die Leidenschaft, ihn zu gehen."
**DEIN NÄCHSTER SCHRITT
Der Weg muss nicht perfekt sein. Er muss zu dir passen. 👉 Wenn du Unterstützung brauchst: www.docsgoswiss.ch**
Transkript anzeigen
00:00:07: DocsGoSwiss, wenn du als Arzt oder Ärztin darüber nachdenkst in die Schweiz zu gehen bist du genau richtig.
00:00:15: Und viele von euch denken der Weg in die schweiz ist klar hey Bewerbung Mebeko zusage umzug fertig.
00:00:24: In der Realität ist das oft ein bisschen anders.
00:00:27: und mein heutiger Gast Dr. Siamak Sharafi ist diesen Weg selbst gegangen aber auch nicht ebenso ganz geradlinig Ausgebildet in Deutschland, dann wieder in die Schweiz zum Arbeiten.
00:00:39: Wieder zurück verschiedene Stationen unterschiedliche Systeme.
00:00:43: Heute ist der Oberarzt der Chirurgie und leitet ein Wunschzentrum in der Schweiz Und wir sprechen darüber wie dieser Weg für ihn aussah mit Umwegen Entscheidungen Zweifeln und was du von ihm lernen kannst.
00:00:56: Schön bist du da Siamak.
00:00:58: Ich danke dir herzlich für die Einladung und die Möglichkeit bei dir heute das Interview mit dir führen zu dürfen.
00:01:03: Danke dir
00:01:03: ich danke dir für deine Zeit.
00:01:06: Ich habe es anmoderiert.
00:01:07: Du bist ja auch nicht diesen klassischen Wegegang eine Entscheidung von irgendwo in die Schweiz dort geblieben, sondern auch etwas anders.
00:01:18: Wann war so der Moment für dich wo du gemerkt hast ich probiere jetzt mal die Schweiz aus?
00:01:24: Ehrlich gesagt, ich hab nach dem Studium an der Charité meine Promotion angefangen und war dann da fast zwei Jahre täglich beschäftigt und war auch klinisch ein bisschen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sozusagen da hittig.
00:01:37: Also ich habe sozusagen OPs auch gesehen und durfte damit machen, aber meine Aufgabe war ja eigentlich Daten zu erheben und irgendwie das Wiederforschung betreiben.
00:01:46: Und damals waren die Stellensituationen in Deutschland sehr schwierig.
00:01:51: wir reden jetzt so von zwei tausend neun, zweitausend zehn und also es gab gar nicht diese Vielfalt an Angeboten, die es eigentlich heutzutage überall gibt.
00:02:00: Das heißt wenn du heute irgendwie eine chirurgische Stelle suchst oder Keine Ahnung was, findest du sie eigentlich relativ schnell und Du hast doch Auswahl.
00:02:08: Zu der Zeit war das schwierig nicht so schwierig wie es damals waren in den alten Tagen mit AIP-Zeiten wo die Leute sowieso auch fürs AIP schon weggegangen sind.
00:02:17: aber Das war nicht easy.
00:02:19: und dann habe ich einen Bewerbungsgespräch dort gehabt.
00:02:21: Es hat mir nicht zugesagt und Ich hatte ja schon immer das Bestreben so ein Teil meiner Ausbildung auch um Ausland zu machen.
00:02:28: Und dann hab' ich mich einfach...ich bin ja in Wien geboren So ein bisschen umgeschaut Österreich Schweiz überall in Europa und habe dann an Universitätskliniken in der Schweiz eben verschiedene Angebote gesehen, auch in der Chirurgie.
00:02:40: Und hab mich dann einfach breit beworben und bin dann noch eingeladen worden und wurde dann überall vorstellig.
00:02:45: und dann fand ich natürlich die Schweiz von der Landschaft her auch wunderschön!
00:02:50: Das ganze Ambiente war halt ungewohnt für mich viel entspannter, geregelter irgendwie koordinierter und auch in gewisser Hinsicht auch viel harmonischer so dass ich dann gesagt habe Perfekt, dann fange ich da einfach mal an.
00:03:03: Und so führte mein Weg dann eigentlich direkt von der Charité an die Uniklinik Bern, wo ich dann als Torak Chirok auch mit dem Ziel ist es fertig zu machen.
00:03:15: Angefangen habe und dann noch relativ lange dort fast vier eineinhalb Jahre dort war.
00:03:20: und dann aus persönlichen Gründen wegen Umstrukturierung der Klinik dann weil der leitende Oberarzt sozusagen meinen Mentor dann da praktisch ausgestiegen ist und nicht mehr da tätig war hab' ich dann auch vorgezogen dort nicht mehr weiter tätig sein zu wollen.
00:03:34: Also ich war dann da eigentlich, hab schon Forschung betrieben und Doktoranden gehabt und war so ein bisschen auf dieser, obwohl ich schon sehr alt war für dieses Geschäft, da so ein bißchen habilitieren dürfen.
00:03:47: aber auch nicht schlimm.
00:03:48: Ich habe zurückwirkend nie bereut und war genau die richtige Entscheidung von dort zu
00:03:51: gehen.".
00:03:55: Äußeren Umständen, du hast gesagt kein Job in Deutschland.
00:03:58: Du wärst auch geblieben, hast dann deine Möglichkeiten in der Schweiz gesehen und hast die dann ergriffen.
00:04:03: also so äußere Umstände.
00:04:05: Es gab wirklich keine attraktiven Angebote und das war sicher woanders besser und einfach.
00:04:12: das hat mich angezogen.
00:04:15: Spannend finde ich jetzt dass du dann auch gesagt hast ja das hing auch sehr stark an der Person deines Mentors in Bern.
00:04:21: Dass du dann wieder anders dich entschieden hast.
00:04:24: Würdest du das auch so anderen Ärzten und Ärztinnen vielleicht mitgeben, wenn sie den Schritt an die Schweiz wagen?
00:04:32: Also jemanden zu haben.
00:04:33: Weißt du der fachliche und menschliche Orientierung in dem neuen Land ist?
00:04:38: oder was hast du denn dafür?
00:04:40: Du hast gesagt es war gar nicht schlimm für dich rückwirkend.
00:04:44: Nein
00:04:44: weil ich die Richtigen
00:04:45: ja genau.
00:04:46: also ich glaube alle, also die Chirurgen sowieso.
00:04:49: aber jeder Arzt glaube braucht seine Lehrer und seine Mentoren, und seine Meister.
00:04:54: Je mehr er davon hat und je besser das Verhältnis ist, desto mehr lernt er ja auch von den Erfahrungen der Leute.
00:05:02: Die Chirurgie ist sicher oder überhaupt Medizin.
00:05:04: Eines ist die Theorie.
00:05:06: Das andere sind die Erfahrungen, die man sammeln muss – es braucht Zeit!
00:05:09: Und wenn man dann natürlich so ein Mentor hat sowie einen Coach, der ihn persönlich berät mitverfolgt, der einen auch Entwicklungspotenziale einräumt, der einfach sozusagen aufbaut schrittweise... auch in verantwortlichere Position, dann ist das natürlich Gold wert.
00:05:23: Das hat man nicht immer.
00:05:25: aber ich sage mal so wenn man jetzt einigermaßen soziale Kompetenzen besitzt wird es ja auch gesehen und dann will ihr auch gerne einen Mentor vielleicht jemand nehmen und den sozusagen aufbauen.
00:05:39: Und ich hatte damals das Glück dass ich da wirklich einen zwar sehr harten aber sehr gerechten Mentor hatte der meine Wenigkeit und noch in anderen Kollegen aus Berlin unter seine Fittische genommen hat.
00:05:51: Und dann uns sozusagen persönlich... ausgebildet hat, im Sinne was zeichnet eigentlich guter Ärzte aus?
00:05:57: Gute Chirurgen.
00:05:58: Was sind die Attribute, die wir brauchen und wie wollen wir uns auch nach außen mehr oder weniger
00:06:03: darstellen?".
00:06:04: Und dann kam natürlich das Fachliche noch dazu also wirklich rauf-und runter die gesamte Theorie und natürlich auf früh das Operative, was auch wichtig ist dass man jemanden hat der obwohl man noch gar nicht so weit ist einem trotzdem Vertrauen schenkt und einen da langsam ran führt unter ihm nicht das Gefühl gibt von vornherein man kann nix oder man ist nur für Assistenten Assistenzen da oder für irgendwelche bürokratischen Sachen und wenn man dann das Glück hat, sag ich mal.
00:06:29: Dann kann man eine sehr gute Ausbildung hier genießen.
00:06:33: Und genau aber aus dem Grunde auch weil ich diesen Mentor hatte und ihm sehr verbunden war War es mir auch wichtig dort auch keinen Eindruck zu hinterlassen als ob Ich dann nicht mehr loyal bin und deswegen habe ich eigentlich alle Angebote dann auch irgendwann gehen lassen und hab den Weg zurück also weg aus der Klinik eben Rückwürken betrachtet.
00:06:54: Also ich bin noch immer mit meinem Mentor in Kontakt und der macht ganz viele andere Sachen sehr erfolgreich, und er war im November hier bei einem Symposium und ich glaube es ist schön für ihn zu sehen wie sich seinen Schüler entwickelt hat.
00:07:07: aber es ist auch schön für mich so zu sehen dass ich ihn halt so viele Jahre schon kenne und gerade weil ich eben loyal war und immer zu ihm gehalten habe unser Verhältnis auch noch so ist.
00:07:17: das ist nicht bei den anderen Leuten so aber das ist auch nicht mein Problem.
00:07:21: Das war eine persönliche Entscheidung für mich.
00:07:23: Kann ich mit dem gewissen Leben, dass sich das jetzt weitermache und dann vielleicht auf der anderen Seite eben für mich persönlich Defizite sehe oder es ist mir wichtiger meine Persönlichkeit zu warnen und gebe lieber etwas auch wofür andere Leute wahrscheinlich alles gegeben hätten?
00:07:37: Und rückwirkend betrachtet war das die beste Entscheidung, die ich treffe.
00:07:41: Ja, es muss zu dir passen.
00:07:42: Es muss dein innern Wert entsprechen.
00:07:46: Im chirurgischen Umfeld hört man ja oft diese Frage lohnt sich für mich der Wechsel in die Schweiz als Assistenzarzt, weil oft so in Deutschland wird mehr chirurgisch operiert.
00:07:58: In einen anderen Fachgebieten und man bekommt aufgrund der Personalsituation auch... Ja, man wird eher ins kalte Wasser geschmissen.
00:08:10: Wie siehst du das?
00:08:11: Du hast beide Welten gesehen, du kennst beide Welden.
00:08:15: ist demso Denn du sprichst ja bei dir trotzdem davon, dass du eine exzellente theoretische und operative Ausbildung als Assistenzarzt in der Schweiz genossen hast.
00:08:25: Also
00:08:25: wo liegt das
00:08:26: so die Wahrheit?
00:08:28: Genau ich glaube die Wahrhalt.
00:08:29: also wenn man jetzt so Klischees bedienen will und sagt die Schweiz hier kann man nichts lernen wird man was weiß ich zum Sekretär ausgebildet und operiert.
00:08:36: nix.
00:08:37: das ist Klischee.
00:08:37: das stimmt auch so nicht.
00:08:39: aber dadurch dass es natürlich ein kleineres Land ist ein viel kleineren Caseload hat Und es natürlich auch relativ viele Kollegen gibt in diesem Spektrum, schauen natürlich die Ausbilder und auch die Kliniken, wen sie investieren.
00:08:50: Und ich glaube je kleiner die Nische ist, in der man dann tätig ist, desto mehr wird geschaut.
00:08:55: Einerseits will man Keine Leute züchten die Probleme machen später oder Konkurrenz, das kann ich auch verstehen.
00:09:02: Auf der anderen Seite will man noch ein sauberes Umfeld in dem die ganzen Netzwerke funktionieren.
00:09:07: also verstehe ich auch dass man es steuern muss und auch steuert.
00:09:10: Und auf der anderen seite in Deutschland hat's einen riesen Case Load.
00:09:13: Es hat viel zu wenig Leute für diesen Case Load.
00:09:16: Das heißt da spielt ist dann gar nicht mehr so eine große Rolle wer du bist in der Hierarchie sondern es geht mir darum hast Du den Drive Hast Du die Ambitions Bist Du motiviert bist Du bereit Substanzer zu lassen.
00:09:27: Das heißt in Deutschland wird gar kein Assistenzarzt in irgendeiner Form, also eigentlich an den meisten Kliniken geführt.
00:09:33: Wenn der nicht die Standardsachen, Notfallstationen alles beherrscht im besten auch parallel.
00:09:39: Also da kannst du nicht sagen ich bin ein Stationsarzt Ich gehe nicht an den Sucher das heißt du wirst wirklich überschüttet mit extrem viel Arbeit und Verantwortung eigentlich nicht sozusagen abarbeitbar aber dadurch dann auch wieder die Freiheit Du kannst machen.
00:09:53: Und das führt dann dazu, dass du praktisch zwei verschiedene Systeme hast.
00:09:57: Ein System wo sehr viel ein zu eins Betreuung ist was für mich auch sehr wichtig ist gerade am Anfang.
00:10:02: Gerade was Stationsarbeit, gute Austrittsberichte, körperliche Untersuchungen also so die Basics angeht ist es hier sicherlich besser.
00:10:10: Gerade für den Anfang weil man in einem viel geschützteren und Harmonischerem Umfeld ist, wo vieles geregelt ist und es eigentlich kein Spielraum für diese ganzen verrückten Sachen hat.
00:10:21: Und auf der anderen Seite aber gibt es dann eben Szenarien später die dann auch wichtig werden irgendwann für ihn Chirurgen.
00:10:27: Er braucht halt Case-Load und er braucht Exposition.
00:10:32: Viele Kollegen hier, wenn sie dann Fachrat sind, Oberart sind werden in ein Fellowship geschickt was ich auch toll finde.
00:10:37: Da lernt man noch tolle Sachen und ob es nun wissenschaftlich ist oder operativ aber es hat halt beides Vor- und Nachteile nicht und ich denke kein System gibt sowieso nicht etwas Perfektes und deswegen ist das halt auch ein Luxus sage ich jetzt mal beide Systeme so praktisch kennenlernen zu dürfen oder dass man die mal alle durchlaufen hat.
00:10:57: Aber für mich war dann ab einem gewissen Zeitpunkt, ich habe ja dann eh die Fachrichtung nochmal gewechselt und bin in die Allgemeinschirurgie gegangen nachdem ich noch einmal im Basel war.
00:11:05: Und da Torak-Chirurgien nochmal gemacht haben, hab' ich mich dann aber entschieden, ich gehe in ein breiteres Spektrum Ich will eigentlich eher nochmal was anderes ausprobieren und bin dann... Nachdem ich dort einige Stationen urologie bis zeral etc.
00:11:19: durchlauchen hatte Dann eben auch für die Exposition aber auch um wirklich mal dieses Daily Business, die vierundzwanzig-Stunden-Dienste, wovon man neun Stück hat im Monat mindestens vier bis sechs.
00:11:30: Aber wenn es hochkommt neun das muss man dann auch mal erlebt haben und das führt dazu dass du halt in den Genuss kommst oder dann halt wirklich unter Druck gesetzt bist.
00:11:39: Das heißt du hast vier fünf europäische jeden Tag einem Ausbildungsstand entsprechend und das steigert sich auch gleichzeitig bis zu.
00:11:46: aber für die Station verantwortlich, für den Notfallabfall hast du alle Sucher Dann wird halt auch nachts alles abgearbeitet.
00:11:52: Also es wird nachts operiert, der Notfall ist komplett voll und ich war dann auch an so einem Maximalfersorger also in so einem schwerst verletzten Zentrum wo da noch wirklich große schlimme Sachen kamen.
00:12:03: aber das war für mich genau das Richtige weil ich dann da in im übersichtlichen Zeitrahmen also wir reden jetzt von zweieinhalb Jahren wahrscheinlich dass alles machen durfte und erlebt habe nochmal was bei anderen Leuten mehrere Jahre braucht.
00:12:16: Aber auf der anderen Seite ist das auch nicht das perfekte System.
00:12:19: Ich denke, die Mischung aus beiden Systemen ist wichtig oder eben halt eine breite Ausbildung, dass man in verschiedenen Kliniken ist.
00:12:24: Das empfehle ich sowieso immer den jungen Kollegen.
00:12:27: Geld macht Erfahrung, wechselt die Fachrichtungen egal, auch wenn ihr von Anfang an wisst.
00:12:31: Ihr bleibt in einer Richtung aber es hilft euch.
00:12:33: Es gibt euch weitere Skills mehr Fertigkeiten, mehr Erfahrungen und davon profitiert man immer nur nicht.
00:12:39: Und ja deswegen gibt es das perfette System nicht.
00:12:43: Es gibt immer nur den perfekten Zeitpunkt, wo man irgendwo hingeht für irgendein Ziel.
00:12:48: Und andersrum jetzt, wo ich dann die ganzen Sachen gemacht habe war noch klar okay?
00:12:53: Ich suche jetzt nach was Längerfristigen und da hab' ich auch gesehen so Weichtaltchirurgie das Rekonstruktive Das ist so Ehrmeins Die sceptische Chirurgien, das fand ich da eigentlich am faszinierendsten oder hat mich am meisten begeistert und auch gesehen dass da wahrscheinlich meine größte Stärke drin liegt und habe dann aber auch nicht... Ich hatte auch Angebote in Deutschland woanders auch, aber hier war dann eigentlich so die Stelle das die inhaltlich passt und auch längerfristig orientiert ist.
00:13:20: Und ich kann ja was aufbauen sodass man dann auch irgendwann wenn man dann sage ich mal seine Lehrjahre hinter sich hat dass es auch verständlich ist dass man dann irgendwo dann was sucht wo man längerfristigt ist und vielleicht etwas aufbauten kann und wahrscheinlich das was ich früher im heimtag operiert habe oder was weiß ich an zwei tagen mache jetzt in der Woche.
00:13:42: Du wusstest ja aus deiner Erfahrung vorher in Bern und Basel, was dich erwartet.
00:13:46: Es war jetzt keine Überraschung für dich.
00:13:48: Nein!
00:13:49: Das ist auch bewusst so gewählt?
00:13:53: Eine Rückfrage noch zu deinem Mentor hat er dir auch erklärt wie die Schweiz funktioniert?
00:13:59: also mit welchen vielleicht naiven Vorstellungen aus heutiger Sicht bist du in die Schweiz gekommen?
00:14:07: und das hört man immer wieder.
00:14:09: Die Gefahr ist groß, man ekt an wenn man neu ist.
00:14:12: Wenn man aneckt führt das vielleicht auch dazu dass die fachliche Wissensans-Eignung nicht so funktioniert?
00:14:18: Also einfach die zwischenmenschige Kommunikation.
00:14:21: hat er dir da auch Tipps mitgegeben oder warst du so gut informiert dass du die Schweiz von Anfang an verstanden hast?
00:14:29: Nein ich glaube egal wie gut du dich informierst so gut kannst du dich gar nicht informieren dass du auf alles vorbereitet bist.
00:14:34: und ich glaube auch selbst wenn du jemanden vor Ort hast der dich begleitet Gibt ja heutzutage, das gab es gar nicht so Coaches und Firmen die dich da auf den ganzen Prozess begleiten.
00:14:43: Und einem viel Wissen mitgeben.
00:14:44: Das hatte ich jetzt nicht so.
00:14:45: Ich habe mich viel im Vorfeld informiert soweit es ging über Blogs Über Foren Über alle Sachen.
00:14:51: Aber ich bin halt auch Mensch.
00:14:52: Ich hab schon in verschiedenen Ländern gelebt und gearbeitet und Bin ja selber aus dem kulturellen.
00:14:58: Ich habe einen anderen Background, ich komme aus einer Ursprüngung.
00:15:01: Wie war ein Päser?
00:15:03: Ich bin in Deutschland aufgewachsen und in Österreich geboren.
00:15:06: Ich war mal in Amerika, England oder Schottland.
00:15:09: Also ich war immer irgendwie ein offener Mensch!
00:15:11: Ich glaube, das ist schon eine Grundvoraussetzung.
00:15:13: Man kann nicht festgefahren mit Klischees kommen oder mit irgendwelchen naiven Vorstellungen.
00:15:17: Das heißt jetzt dass man hier ins Schlaraffenland kommt oder irgendwie gibt es ganz viel Geld zu verdienen und so da.
00:15:25: also wenn man so naiv kommt wird man relativ schnell glaube ich mit der Realität auch konfrontiert.
00:15:30: aber ich glaube egal wie gut man informiert ist und wie gut abgedeckt ist durch Freunde Familie bekannte Mentoren was auch immer man würde halt Erfahrung machen müssen, also auch manchmal vielleicht was Negatives oder man wird irgendwann mal auffallen.
00:15:45: Ich glaube das lässt sich gar nicht vermeiden.
00:15:47: aber ich glaube die Grundvoraussetzung sollte wirklich sein, man sollte offen sein Man sollte auch in der Lage sein Die Kultur der Schweizer, die ja in vielen Punkten wirklich ganz anders ist als ich komme aus Berlin da ist eine ganz andere Kultur auch im Dialog miteinander.
00:16:01: Ich habe ja auch in anderen Kliniken Deutschland gearbeitet Das ist halt in Deutschland ganz anders und man muss sich bewusst sein dass die Kommunikation in der Schweiz anders funktioniert.
00:16:11: Die Menschen anders sich ausdrücken, die empfinden auch Worte ganz anders als es in Deutschland empfunden wird.
00:16:18: und ich glaube es lässt sich nicht vermeiden dass man trotzdem hier und da mal aneckt.
00:16:22: aber das ist auch gut so weil dadurch lernt man eigentlich auch erst oder kriegt so eine Form von Reflektion für sich selber, dass man sieht okay ja hier kann ich mich noch ein bisschen verbessern, da kann ich mir ein bisschen mehr anpassen im Sinne Das tägliche Miteinander probiert irgendwie angenehmer zu gestalten indem man den anderen auch zeigt.
00:16:41: Man respektiert die Kultur, die Werte Sachen wie die Leute die Sachen hier angehen und wenn man das glaube ich nicht macht Oder sich da keine Mühe gibt oder das nicht ernst nimmt, dann wird man relativ schnell Probleme kriegen glaube ich hier.
00:16:53: Und auch relativ schnell können das größere Probleme werden die dann auch vielleicht irgendwann nicht mehr abzufangen sind.
00:16:58: aber das ist so manchmal ein bisschen für mich so wie wenn jemand... Wenn du diese Serien siehst auswandern und dann gibts Leute die mit irgendwie ihren letzten viertausend Euro irgendwie alles gekündigt haben und dann irgendwo auswanderen und dann aber eigentlich erst vor Ort dann die Erfahrung machen ja die man vielleicht hätte auch teilweise vermeiden können und das dann manchmal in Fiasco wird.
00:17:19: Aber ich glaube jeder, der so ein bisschen offen ist, der höflich ist, den schon irgendwie verschiedene Kulturen kennengelernt hat, weiß sich auch hier zu integrieren und findet seinen Platz hier auch.
00:17:30: Und es ist auch gut so finde ich!
00:17:32: Da sind die Schweizer auch muss man sagen, auch vielleicht ein bisschen aber sie sind sehr herzliche Menschen Sie haben das Herz am richtigen Fleck Und sie sind auch sehr hilfsbereit, dass ich gerade hier an der Klinik in Oster, wo ich grade bin.
00:17:46: Also... Ich finde so Vorurteile schwierig und es sollte immer... Gerade wenn man in ein anderes Land geht, sollte das Ziel sein, die da sind sollten das Gefühl haben, dass der, der gerade gekommen ist genau der richtige ist und dass das eine Bereicherung ist und nicht irgendwie Stress mehr oder eine Last oder was auch immer.
00:18:09: Ich hab schon, ich weiß schon was du meinst.
00:18:12: Aber ich bin da... Da denke ich sollte jeder bei sich selber mehr schauen.
00:18:18: Ja, du hast wie ihr selbst gesagt durch den internationalen Hintergrund ist wahrscheinlich in deiner Familie schon ein anderer Umgang damit gepflegt worden?
00:18:26: Du kommst vielleicht so von Haus aus besser damit.
00:18:28: klar würdest du sagen wenn es Schwierigkeiten gibt für Ärzte und Ärztinnen Sind das eher fachliche Schwierigkeiten in der Schweiz anzukommen oder sind es genau diese kulturell kommunikativen Feinheiten, die es einem dann schwer machen?
00:18:46: Auch dann fachlich durchzustarten.
00:18:48: Ich denke beides nicht.
00:18:49: also ich denke zum Beispiel wie sagt man In Deutschland wird der Schwerpunkt auf andere Dinge gelegt teilweise.
00:18:58: Einerseits zeitlich, andererseits ressourcenbedingend.
00:19:01: Das heißt so wenn man jetzt hier herkommt als Beispiel und man sieht das eine Visite oder die Zeit die ich mit dem Patienten verbringe.
00:19:08: Laborwerte die ich mir angucke Briefe wie sie geschrieben werden ja es hat einfach ne andere Qualität teilweise und ist auch gut so und es hat woanders eine andere Qualität aus anderen Gründen und da wären die Briefer anders geschrieben.
00:19:22: Sowohl fachlich es an Dinge gibt, also Stationsarbeit wird hier viel genauer genommen.
00:19:27: Es muss hier viel mehr Wert gelegt werden auf den Dialog mit dem Patienten was ich auch sehr wichtig finde.
00:19:34: Man muss die Patienten anders abholen.
00:19:37: in Deutschland ist das anders.
00:19:38: Das heißt ich glaube es gibt einerseits die kulturellen Unterschiede deren man sich klar sein muss und man muss sich klar seien dass man mit der Attitude die man woanders hatte wahrscheinlich nicht Eins zu eins so weitermachen kann.
00:19:51: das finde ich auch gut so und wenn man jetzt nach Algerien geht oder nach Afrika oder woanders hin ist es genauso.
00:19:57: Wenn ich jetzt in die UK gehe, ist es auch so nicht?
00:20:00: Das heißt so dessen muss man sich bewusst sein Man muss offen sein dass auch annehmen zu können und auch bereit sein Die guten Dinge die es hier auch gibt umzusetzen und die in sein Portfolio mit einzubringen.
00:20:11: Unfachlich, glaube ich bei der Sprache fängt es schon an.
00:20:14: Ich bin viel rumgekommen wenn ich jetzt in Holland bin oder irgendwo.
00:20:18: meine Tochter zum Beispiel lebt in Luxemburg.
00:20:20: also ich verstehe vieles ohne die Sprache jetzt nicht unbedingt beherrschen zu können.
00:20:24: Und was ich also sagen will ist so Die Sprache ist ein anderer.
00:20:28: Wenn man jetzt wirklich immer nur in Deutschland war Es ist wahrscheinlich am Anfang schwierig den Inhalt auch unbedingt so zu verstehen Ganz schnell sprachlich auch hier auf die Beine kommt, dass man wirklich wenn man angerufen wird versteht was da ist und es umsetzen kann.
00:20:44: Man muss nicht Schweizer-Deutsch zurück sprechen aber man muss in der Lage sein das Schweizer Deutsch zu verstehen und deswegen finde ich es auch immer wichtig wenn zum Beispiel gefragt wird schweizer-deutsch oder deutsch warum deutsch?
00:20:54: Wir sind hier in der Schweiz nicht klar sprechen wir deutsch aber es ist schwitzerdurch und jeder der hier leben und arbeiten will sollte auch in der lage sein so viel respekt mitzubringen dass er sich erwartet dass man seine Degen jetzt irgendwie Englisch sprechen muss.
00:21:07: Also kann man am Anfang machen, wenn es jetzt mühsam ist.
00:21:10: aber ich denke das ist ganz wichtig und wenn man diesen Weg geht die Sprache ist der Schlüssel zu allem dann findet man auch viel leichter den Weg nicht?
00:21:19: Dann haben die anderen das Gefühl er versteht was er macht, er nimmt es ernst, er gibt sich Mühe und er ist engagiert.
00:21:25: und ich glaube aber die Gefahr besteht.
00:21:27: auf beiden Ebenen glaube ich immer an einem selber, wie man mit den Challenges auch umgeht.
00:21:32: Man kann alles negativ sehen und sagen, alles ist hier schlimm aber dann soll man noch nicht herkommen.
00:21:38: das wird man überall empfinden.
00:21:40: Das ist nirgendwo so wie es zu Hause war.
00:21:43: Ja, ich glaub dass ist ein grundsätzliches Thema.
00:21:46: du kannst natürlich über alles und jeden schimpfen in jedem Land und die Verantwortung sozusagen immer an jemanden dritten delegieren.
00:21:53: Die Frage ist was hast Du in der Hand?
00:21:54: Das bist Du selber und da halt den Hebel setzen.
00:21:58: Was ich spannend fand, du hast gesagt ja die Sprache schon.
00:22:02: Aber habe ich dich richtig verstanden dass es weit mehr über die Sprach geht?
00:22:06: Du hast gesagt wie werden Wörter benutzt, wie ist auch vielleicht die... Du hast gerade gesagt selbst immer die Sprachen nicht so gut kann.
00:22:14: Du achtest auch mehr auf was Körpersprache, auf das Setting in dem die Gespräche geführt werden.
00:22:20: also du nutzt ja nicht nur die reine Sprache und das was da als Text irgendwo stehen würde sondern das geht weit darüber hinaus.
00:22:28: Kannst du das noch mal ein bisschen konkreter machen, wie du da rangehst um dieses Feingefühl dazuhören?
00:22:36: Ich denke so man muss beobachten erstmal nicht wenn man hierher kommt beobachtet man dass die Menschen anders miteinander umgehen.
00:22:42: das ist auch schön so finde ich wenn man sowas sieht.
00:22:44: also ich gebe dir ein Beispiel Du gehst in den Zug hier ja und da setzt man sich nicht einfach plump nehmen irgendeinen menschen auch wenn der Platz frei ist sondern man gibt ihm die Wertschätzung und sagt, Entschuldigung ist sie frei.
00:22:55: Und dann hört derjenige das und er freut sich auch glaube ich darüber und sagt selbstverständlich gerne und dann setzt man sich auch hin.
00:23:01: Ich finde da fängt es schon an.
00:23:02: Das heißt man sieht, man macht sich hier die Tür auf gegenseitig, man geht sich aus dem Weg, man grüßt sich hier höflich egal ob man sich kennt oder nicht kennt.
00:23:11: also es hat ja ganz viele Punkte woanders teilweise auf der Welt schon natürlich verloren gegangen sind oder einfach nicht mehr so gelebt werden aus welchen Gründen auch immer.
00:23:19: Und ich glaube, wenn man dann so kommt wie wenn man jetzt in Hamburg unterwegs ist und als Beispiel jetzt oder Wertschätzung der Pflege ja.
00:23:25: Wenn sie guckt wenn man als Arzt finde ich auch wirklich nicht gut.
00:23:29: also ich habe selbst als Arz als junger Student so viel in der Pflege arbeiten müssen und ob es nun Praktiker waren oder nebenbei Geld verdienen jeder der das mal gemacht hat und auf die anderen Seite steht weiß wie wichtig diese Leute sind und wie wichtig dieser Respekt gegenüber ist.
00:23:44: und der geht manchmal in Deutschland verloren.
00:23:46: Die Leute grüßen sich nicht die sind einfach in existent diese Menschen oder diese Berufsgruppen.
00:23:52: Und da fängt es ja schon an, wenn du hierher kommst und du denkst das ist die Attitude mit der du hier dich präsentieren kannst dann wirst du ganz schnell Probleme bekommen.
00:24:00: Das ist auch gut so.
00:24:01: Obwohl es vielleicht in Deutschland so toleriert wird an der einen oder anderen Klinik heißt das ja noch lange nicht dass das gut ist.
00:24:07: also ich denke so im Umgang miteinander ist es viel feinfühliger, viel höflicher, viel respektvoller, viel ruhiger.
00:24:16: Selbst wenn es um kritische Themen geht oder auch um Probleme, kann man da nicht so auf den Tisch schauen.
00:24:21: Also das heißt die Kommunikation und die Wortwahl der Ton gibt so ganz viele Sachen, die wahrscheinlich am Anfang einem überhaupt gar nicht klar sind aber die alle irgendwie Einfluss haben.
00:24:31: also ist so das Verhalten anderen Berufsgruppen gegenüber glaube ich Der Tonfall, die Wort-Wahlen sicherlich auch Körpersprache.
00:24:39: Aber natürlich hat's auch Grenzen!
00:24:41: Man soll ja kein anderer Mensch werden irgendwie oder jetzt irgendwie künstlich werden.
00:24:46: Ich glaube das würden die Leute auch sehen, es muss authentisch bleiben ja du kriegst den Berliner nicht aus dem Berliner raus und du wirst auch nicht den Wiener aus dem Wien herauskriegen als Beispiel genauso wie wenn du den kriegts den Schweizer auch nicht aus den Schweizeraus.
00:25:00: aber das ist ja auch schön so!
00:25:01: Das ist ja die Vielfalt, die Kulturelle und das macht ihr auch letztendlich die Welt aus.
00:25:06: Jedes Volk ist anders, jede Kultur ist anders.
00:25:08: überall gibt's tolle Sachen zu lernen auch für den, der dahin kommt.
00:25:14: Den Gast bereichert es und dass er dann mit Erfahrung Know-how neu in den Pulsen geht und nicht das er hierherkommt und irgendwie Probleme macht und auffällt und dann nicht mehr tragbar ist so.
00:25:26: Und ich glaube aber auch egal wie sehr ihr sich jeder Mühe gibt Es wird trotzdem Momente geben wie ein Elefant im Glashaus.
00:25:33: Das lässt sich nicht vermeiden Dass man trotzdem halt hier und da mal aneckt.
00:25:37: Aber das ist auch gut So.
00:25:38: Dann sieht man was man verbessern kann noch oder wo man noch bisschen Feintuning betreiben kann, aber am Ende habe ich ehrlicherweise immer nur Situation erlebt wo es immer gut funktioniert hat.
00:25:50: Weil es an beiden Seiten liegt und eben die andere Seite merkt das auch ob jemand Interesse hat oder ob der Arroganti kommt und das Gefühl vermittelt was hier auch ganz schnell entsteht dadurch dass die Kultur eine andere ist, dass der irgendwie über den Ding steht oder irgendwie erhaben ist und egal welche Berufsgruppe du hier angehörst das finde dass du weder äußerlich den Leuten das eigentlich ansiehst und nach außen hin auch, dass gar nicht so dick aufgetragen wird.
00:26:18: Ja?
00:26:19: Das finde ich gut!
00:26:20: Du bist ja jetzt in Uster, auch im Wundzentrum der Wundermedizin.
00:26:27: Zum einen ist es sehr extrem spannend, dass du dort als Nichtschweizer eine Leitungsfunktion gekommen hast aber es ist ja auch extrem spannend was du da mit dem Fischhautentransplantat aufbaust.
00:26:40: Magst du mal so ein Alltag erklären, was dieses Wundzentrum so besonders macht unter deiner Leitung?
00:26:46: Ich glaube unser Zentrum macht es so besonders dass wir hier wirklich irgendwie eine Kombination haben aus Pflege und Ärzteschaft die für den Beruf brennt Gott sei Dank noch und die wirklich Leidenschaft hat für das.
00:26:59: Und ich finde so dieses Wondmanagement oder er ist Wundexperte oder sowas fast auch manchmal gar nicht mehr zusammen, was wir eigentlich genau machen.
00:27:07: Klar ist so das Daily Wundmanagement sind diese chronischen Probleme kleinere Probleme.
00:27:12: aber und damit fängt auch wahrscheinlich jedes Wundambulatorium an oder irgendwann dann noch ein Zentrum wenn es in Zentrum werden will.
00:27:19: aber es gehört noch viel mehr dazu.
00:27:21: also es gehören ja auch ambulante Eingriffe dazu.
00:27:24: chirurgische Eingriffen also Wundchirurgie diese Form von ist eigentlich wie der Herstellungschirurgie oder irgendwie sceptisch Chirurgien, kann man dazu sagen.
00:27:32: Es ist auf jeden Fall ein Teil der Chirurgie meistens an die Unfalltraumatologie angegliedert seltener an die Plastische Chirugie und das heißt es ist viel mehr als nur an Wunden kratzen und irgendwas auflegen und verwende machen sondern es geht bis hin zu Unterschenkelamputationen, fuß erhaltene Operation bisschen zu allen Weichteilproblemen die chirurgisch auch gelöst werden.
00:27:53: wir haben hier ganz klein angefangen mit so erkronischen Problemen zwei Tage die Woche.
00:27:58: Wir haben das ganz gesund und nachhaltig aufgebaut.
00:28:00: Auf fünf Tage die Woche haben mit den chronischen konservativen Sachen angefangen, irgendwann dann die ambulanten Eingriffe sozusagen im Rahmen des Zentrums dann gesund aber sehr stark aufgebaut mit sehr guten Fallzahlen und zufriedenen Patienten und sind dann als letzten Schritt sozusagen nochmal übergegangen oder haben dieses stationäre chirurgische Setting auch noch mal aufgebaut so dass jetzt eigentlich drei Säulen entstanden sind Du hast die ambulanten Eingriffe, du hast die stationären Eingriffe von ganz klein bis ganz groß.
00:28:29: Von normalen chirurgischen Weichteilprobleme oder Infekten bis hin zu sagen ich jetzt mal innovativeren Rekonstruktionsmaßnahmen.
00:28:37: und du hast natürlich das Daily Business mit deinen chronischen Patienten wo auch akuteren Problemen wo so angefangen hat?
00:28:45: Und ich hatte irgendwie das Glück als ich dann hier angefangen habe dass ich dann auf dieses Seminar eingeladen wurde praktisch als Weiterbildung Und dann dort die Möglichkeit bekam das mal kennenzulernen und im Anschluss einige Fallbeispiele sozusagen zu probieren.
00:29:00: Wie ich auch schon zu dir meinte, als ich da in Deutschland in diesem schweres Verletztenzentrum war habe ich natürlich Knochen jeden Tag operiert und alle anderen Weichteile aber... so eine Liebe auch für diese sceptische Chirurgie gefunden, wo man halt auch viel rekonstruiert viele Hautersatzverfahren die klassischen Methoden kennengelernt hat und auch viel Erfahrung sammeln durfte.
00:29:23: Und es ist dann so faszinierend war dass das ein Hautersatzprodukt, aber es ist ja gar nicht, also kein Skin Substitute sondern es ist sozusagen ein Device was sich auflöst, Angiogenese induziert und dann sozusagen Körpereigenweichteil regeneriert.
00:29:40: Und deswegen nennt man diese Form der Chirurgie auch Regenerativechirurgien und dieses Device gibt es schon länger aber das hatte hier noch gar nicht so war nicht implementiert.
00:29:49: in dem Sinne und wir haben's aber auch ganz gesund mit kleineren Sachen angefangen aufzubauen Erfahrungen gesammelt und das kontinuierlich weiterentwickelt sind eigentlich jetzt so mittlerweile soweit dass wir halt Gott sei Dank.
00:30:02: Und vielen Kollegen, überall Fälle geschickt kriegen, Patienten sich selber vorstellen für Zweitmeinung, für Komplikationsmanagement und dadurch natürlich auch die Lehre der Fälle gestiegen ist mit ihr auch die Patientenzahlen.
00:30:18: Das war sozusagen Glück, dass ich mehr oder weniger da reingerutscht bin aber dann relativ schnell gesehen habe es ist was ganz Besonderes.
00:30:26: also mich hat dieses Skin Substitute gar nicht so interessiert.
00:30:30: Wir haben halt irgendwann beobachtet, es regeneriert wirklich fehlende Weichteile und aus meiner archäologischen Erfahrung weiß ich das wenn man so eine Devices nicht hat die Ergebnisse andere sind.
00:30:40: und dann haben wir gesehen ist es für die Schmerzen der Patienten wahnsinnig.
00:30:44: also was nicht kaum erstes gedeckt hat der Patient keine Schmerz mehr.
00:30:48: Dann haben wir irgendwann gesehen Es werden uns Patienten geschickt mit multiresistenten infizierten Wunden oder so Riesenlöcher in den Füßen und Beinen Und haben dann aber eher so einen palliativen Setting auflabelmäßig.
00:31:01: Einerseits zur Schmerztherapie, aber auch andererseits weil es gar keine anderen Möglichkeiten mehr gab.
00:31:06: ja die waren schwer krank Es gab da nichts mehr groß zu revaskularisieren und nicht aus der alten Chirurgie.
00:31:12: wenn jemand zu MSA kontaminierte Weichteile hat gerade wenn sie in die Knochen und so Dann muss man das wegschneiden und ist also sehr radikal und das hört da meistens nicht mit einem Eingriff auf.
00:31:24: Und deswegen war so toll, dass wenn wir jetzt so diabetische Füße superinfizierte Sachen sehen, dass man praktisch die Extremitäten erhalten konnte und dann über diese freiliegenden Strukturen wie Knochen oder Seen eben körpereigenes Weichtalgewebe selber regenerieren und rekonstruieren lassen konnte – inklusive Hauptverschluss bei vielen Kollegen noch dann Spalterhaut nach diesen Maßnahmen noch aufmachen.
00:31:46: Aber wir haben dann auch irgendwann herausgefunden, dass eigentlich weniger Applikationen zum selben, wie sagt man Outcome führen vor allem auch ohne Hauttransplantation und dann dadurch erkannt haben was für ein Potenziales hat und dann immer mehr Patienten kamen und dann man natürlich immer mehr macht und auch immer mehr Erfahrung sammelt.
00:32:05: ja und dann führt das eine zum anderen.
00:32:07: und deswegen also Glück Viel Leidenschaft, wir sind ein tolles Team.
00:32:13: Die Leute sind lange im Geschäft also die Wundexpertinnen hier und haben auch ganz viel Erfahrung.
00:32:19: Und ich glaube so diese Mischung aus klassischer Wundbehandlung mit den eine Million Auflagen und für alles gibt es irgendwas aber auch dieses deutsche klassische chirurgische Denken keep it simple, keep it clean.
00:32:31: Also einfach mit wenig Mitteln.
00:32:33: trotzdem ist eine gute Kombination und da ergänzen wir uns sehr.
00:32:37: Wir reden alle auf Augenhöhe, wir bereichern uns und von daher Schön, das so zu sehen.
00:32:44: Ja, es hört sich auch vor alle Schlüsse an und ich glaube die Patienten werden mega froh sein wenn dann doch noch eine Hilfe möglich ist.
00:32:51: Das ist irgendwo auch eine große Verzweiflung.
00:32:54: auf jeden Fall kann das nachvollziehen.
00:32:56: Es hört sich so an als ob viele Nebeneffekte gelindert werden können oder quasi mitgelöst werden können.
00:33:04: Und natürlich muss man auch sagen, wirtschaftlich ist es für euch natürlich auch schön, ihr seid ein kleineres Haus.
00:33:08: Das heißt wenn ihr eine Expertise aufbaut, ist das ja auch wichtig für euch.
00:33:12: Muss man ja auch sagen dass das
00:33:14: Geld verdienen muss.
00:33:14: Aber es ist nur das Motiv.
00:33:16: Wir wären oft gefragt so und ich denke auch so Es gibt Kollegen sicherlich die da in der Industrie sehr stark vertreten sind oder Lobbyismus.
00:33:24: Das sind alles Stichworte, die kommen nicht von irgendwo her.
00:33:27: Aber ich glaube so was uns auch auszeichnet ist, dass wir uns gar nicht um die monetären.
00:33:31: Also ich denke Strukturen sind wichtig, Disziplin, Kontinuität, Einsatz für die Patienten.
00:33:37: Diesen auch der Maßstab unserer Arbeit.
00:33:38: das heißt wenn die Patienten sagen Das ist gut was wir hier machen dann ist es sicherlich auf gut.
00:33:43: aber Ich glaube so Wenn du diesen Einsatz bringst und dann auch diesen Service an den Patienten ist der finanzielle Erfolg eine Nebenwirkung deiner Arbeit genau.
00:33:53: dass der Schlüssel zum Erfolg ist, wenn man sich von vornherein überlegt was kann ich machen damit Spitalruster finanziell besser aufgestellt ist.
00:34:02: Ich glaube man muss sich Gedanken machen was kann man machen das das Wohnzentrum in zehn Jahren noch ein Standing hat?
00:34:08: und wie geht man diesen Weg?
00:34:11: Dass es auch alle mitgenommen werden, dass jeder auch Potenzial hat sich selber weiter zu entwickeln.
00:34:16: und wenn man denen dann geht dann ist Stein für Stein alles massiv, dann ist alles stabil und dann wird das Haus auch nie ins Wanken kommen.
00:34:26: Und da kann man einfach irgendwann mal eine Garage anbauen.
00:34:29: Man kann ein zweites Haus aus Grundstück packen.
00:34:31: Das kann dann endlos sozusagen weitergehen.
00:34:33: aber dieses Finanzielle werden wir oft gefragt.
00:34:36: in keinem Fall von dass man da irgendwie mit den Herstellern da irgendwie auf Partys geht oder da irgendwie Lobbyismus betreibt.
00:34:43: es gibt's bei mir überhaupt nicht.
00:34:45: Es gibt auch kaum Hersteller mit denen ich persönlich jetzt so zusammen arbeite Jetzt nicht Fischhaut, sondern es wären Tischbeine.
00:34:51: Dann würde ich Tischbeinen da reinoperieren.
00:34:54: Also das geht nicht um die Firma, es geht auch nicht um das.
00:34:57: Es geht um das was das Produkt macht.
00:34:59: Ja sonst ja... Ich finde das auch gut.
00:35:01: Sonst machst du dich eigentlich nur abhängig von der nächsten Änderung der Fallpauschale und dann ist auf alles einmal nicht mehr richtig und ihr Patient steht da und sagt mir hat's doch so super geholfen?
00:35:11: Genau!
00:35:12: Nein, das gibt sie nicht wirklich nicht.
00:35:13: Da achten wir sehr darauf.
00:35:15: Siamak, ich probiere etwas Neues mit dir aus
00:35:18: Die Docks
00:35:18: Go Swizz Plitzrunde.
00:35:20: Stell dir zum Abschluss noch zehn kurze Fragen, manchmal eine Frage die du kurz beantwortest in ein zwei Sätzen oder einfach eine Auswahl um dich noch ein bisschen persönlich erkennen zu lernen.
00:35:32: Also das was Neues.
00:35:33: ich dachte ich probiere es mal.
00:35:34: Ich finde das einfach schön nochmal ein bisschen mehr versetten rein zu prämen wenn du dich entscheiden müsstest Deutschland oder die Schweiz.
00:35:44: Zu welchem Zeitpunkt?
00:35:45: jetzt meinst du?
00:35:46: Jetzt, wenn du dich jetzt entscheiden möchtest.
00:35:48: Ja bin ich ja nicht über eine Grund hier genau.
00:35:50: Lieber Universitätsspital oder ein kleines Regionalspital?
00:35:55: Spieht keine Rolle.
00:35:56: Zufall dass ich jetzt in einem kleineren Haus bin und wir trotzdem große Sachen machen.
00:36:00: aber ich war eigentlich immer nur an Universitäten und dann zu großen Häusern.
00:36:03: Spielt keine Rolle aber irgendwann muss jeder sein Erdchen finden wo es dann ist spielt keine Rolle so wie's für ihn passt.
00:36:11: Nur Karriere oder auch Freizeit?
00:36:14: Karrierei ist gar nicht wichtig.
00:36:16: Die kommt auch wie das Geld, wenn du Leidenschaft hast.
00:36:19: Und was ist schon Karriere?
00:36:20: Also was bedeutet es für mich?
00:36:22: Bedeutete Karrieren dass die Patienten mit einem Lachen rausgehen Dass sie sagen wir sind die besten Das ist der Maßstab unserer Arbeit und auch das einzige Was was was sozusagen in uns Emotionen schürt.
00:36:33: Wenn jetzt von Außen einer kommt sagt ihr seid die durften oder die Besten berührt mich Jetzt nicht so sehr.
00:36:38: deswegen karriere Ist nicht wichtig für mich.
00:36:41: um was bedeutet Es schon?
00:36:41: nur
00:36:42: Forschung oder auf Patienten Kontakt?
00:36:45: das wichtigste ist Patientenkontakt und wenn man den beherrscht, und da sein Ding gemacht hat dann kann man auch drum herum forschen.
00:36:52: Ich glaube oder man ist halt nur Forscher.
00:36:54: aber die Kombination aus guten Chirurgen und wahnsinnigen Forscher gibt es nicht und andersrum auch nicht.
00:37:00: entweder dass man guter Forscher oder man ein guter Chirurg, dass man wirklich beides so in einem Leben vereinnahmen kann.
00:37:06: Es gibt selten gibt's auch, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr geringer.
00:37:09: deswegen lieber sich für eine Sache entscheiden,
00:37:14: Teamfähigkeit oder Fachkompetenz?
00:37:17: Ich denke, Fachkompatenz ohne Team ist impossible.
00:37:21: Dann bist du nur arrogant und kommst auch so rüber – ich denke Team!
00:37:25: Aber auf aller anderen Seite da einen auf Großteam machen ohne Know-how funktioniert auch nicht.
00:37:32: Das eine bedingt das andere also die Know-How ist wichtig für gute Qualität und Team spirit und auch eine gewisse Kultur im Team ist auch wichtig damit die Arbeitsabläufe des Tagesbusiness gut läuft und auch die Leute glücklich nach Hause gehen.
00:37:48: Oder wie mit Forschung- und Patientenkontakt?
00:37:50: Man muss sich entscheiden, dann kann man jemand anders noch ins Team holen.
00:37:56: Ich glaube in dem Punkt muss das Team in der Lage sein beides.
00:37:58: Sie müssen fit sein also sie müssen viel wissen aber sie müssen doch alle sozial kompetent sein im gewissen Rahmen und müssen das auch pflegen.
00:38:06: Also nur sozial und nichts Wissen funktioniert nicht.
00:38:10: Aber andersrum.
00:38:10: bei der Forschung und Technologie ist es eher seltener, dass man beides einfach schafft.
00:38:14: Weil das so aufhält.
00:38:16: Viel Planung oder Mut-und-Zufall?
00:38:20: Ich denke im Nähe Zufall sollte man nichts überlassen.
00:38:25: Mut ist ganz wichtig und Planung ist die Grundlage für gute Armee.
00:38:29: Beides ist wichtig.
00:38:30: ohne Mut kein Risiko, kein Gewinn.
00:38:35: Deine größte Überraschung in der Schweiz
00:38:38: In welcher Form?
00:38:39: positiv oder wie meinst du negativ?
00:38:42: Kann beides sein.
00:38:43: Ich finde die größte Überraschung ist doch immer wieder, dass Klischees-Klischees sind und das es immer besser ist.
00:38:49: man macht sich sein eigenes Bild.
00:38:51: Und vorhin meinte ich ja hier gibt's viele liebe Leute die helfen auch sehr viel.
00:38:55: Ich hatte selber ein paar persönliche Sachen die ich hier auch regeln muss oder weiß ja selber und dann ist natürlich so eine Ob wollen wir uns nicht erwarten, trotzdem schön zu sehen dass es auch in der Arbeitswelt Leute gibt die das dann fühlen und dir ein Backup geben.
00:39:08: Das tut gut!
00:39:12: Was ist denn eines der größten Irrtürmer deutscher Ärzte über die Schweiz?
00:39:17: Dass es viel Geld zur Zeit ihnen gibt und dass das irgendwie Land von Milch und Honig ist und dass man hierher kommen kann sich irgendwo hinsetzt so ist wie man ist so bleibt wie man war Und dass das dann läuft das funktioniert nicht.
00:39:29: also das ist
00:39:30: Quatsch.
00:39:32: Für solche Leute ist dann die Schweiz auch nichts.
00:39:33: Also für welchen Arten wäre das?
00:39:34: Ich glaube,
00:39:35: dass jedes Land ist für solche Leute nix.
00:39:37: Also ich glaube gerade die Schweiz weil sie denn so besonders ist benötigt eben heute auch Leute, die so eine gewisse Erfahrung haben.
00:39:46: wenn nicht werden Sie sie hier sammeln und dann entweder wird zu ihrem Scheitern kommen oder sie wären wachsen.
00:39:52: Ich glaube das ist was wichtiges.
00:39:54: Und warum lohnt sich dann die Schweizer?
00:39:57: Weil sich jede Migration lohnt, weil jeder Erfahrung ein gutes und gerade wenn es Erfahrungen sind die mit.
00:40:04: Dass du aus deiner Komfortzone rauskommst also man wächst ja nicht durch nichts machen um beim Wächter nicht durch in die Sonne sitzen oder irgendwie Cocktails trinken den ganzen Tag das ist auch angenehm aber das führt nicht zur Entwicklung und ich glaube so aus der Komfortzone rauskommen sich Sachen exponieren die neu sind und dann aber bereit sein damit zu machen ohne aber irgendwie da groß auffallen zu wollen.
00:40:26: Ich glaube, das ist wertvoll.
00:40:28: Das macht ja gerade Erfahrung aus.
00:40:31: Sehr mag sie.
00:40:32: lieben Dank für das Experiment der Blitzrunde auch für deine Zeit.
00:40:36: Ich
00:40:36: nehme jeden
00:40:38: Fall mit dass es nicht den geraden Weg in der medizinischen Karriere gibt Auch nicht für die Schweiz oder Deutschland oder wie auch immer.
00:40:47: Sondern wie du gesagt hast Es ist wichtig die Passion zu haben etwas machen zu wollen Für den Patienten.
00:40:54: Ja
00:40:54: Der Mentor ist wichtig, der Ort spielt vielleicht für dich zumindest gar nicht so eine Rolle.
00:40:58: Du hast gesagt, für dich es wichtig beides zu haben.
00:41:02: Gutes Mentoring, gute Case-Load... Du hast das kombiniert in Deutschland und in der Schweiz.
00:41:08: Das Wohnzentrum auch sehr spannend wie du es leidest weil du hast ja diese ausländische Perspektive zum Team fachlich zu führen aber auch im Team in der Kultur zu führen.
00:41:21: Das nehme ich mit und wenn du zugehört hast Wirst du extrem davon profitieren.
00:41:26: ich danke dir sehr mag für die ehrlichen antworten und deine zeit gerne.
00:41:30: Ich danke dir für die möglichkeit bei dem muss man anzudürfen für die einladung, wünsche dir einen schönen tag und viel Erfolg für deine weitere projekte
00:41:37: werden wir haben.
00:41:39: der erfolge geht denen die zuhören.
00:41:40: also wenn du jetzt zugehört hast als arzt oder ärztin auch dir vielen vielen lieben dank.
00:41:45: Schreibe mir gerne, wenn du Inhalte haben möchtest.
00:41:48: Wenn du Gäste vorschlagen möchtet und natürlich an dem Weg stehst soll es in die Schweiz gehen.
00:41:52: wie soll's in die schweiz gehen?
00:41:54: melde dich bei mir www.docsgoswiss.ch.
00:41:58: Ich wünsch dir alles Gute!
00:41:58: Genau, wenn mich schon geholfen kann oder jemand fragen darf was ich auch gerne bei mir melden über Dich.
00:42:03: Das machen wir auf jeden Fall so Lieben lieben
00:42:05: Danke Siamak.
00:42:06: an Dich fürs Zuhören.
00:42:07: Ade Euer Martin
00:42:09: Ciao mein Bester.
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